Digitalisierung der Schulen in Voerde schreitet voran
Schulaussschuss beschließt flächendeckende Einführung von IServ

Wird der angesagte technische Standard bald Realität an Voerder Schulen?
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Insbesondere in den letzten Monaten und auch im Rückblick auf den Bildungsgipfel im Kanzleramt am vergangenen Montag hat das Thema Digitalisierung an Schulen sehr an Bedeutung gewonnen, aber auch Geschwindigkeit aufgenommen.

In Absprache und nach intensivem Austausch zwischen den Schulen, Schulpolitikern und der Verwaltung hat der Schulausschuss der Stadt Voerde in seiner Sitzung Ende August die flächendeckende Einführung von IServ beschlossen. Bei IServ handelt es sich um eine Serversoftware, die eine Vielzahl von Funktionen zur Digitalisierung des Schulalltags bietet: Messenger, Videokonferenzen, Foren, Stunden- und Raumplaner sowie die Einbindung der Schülerinnen und Schüler in das schulische Netzwerk. Ferner bringt IServ auch die nötigen Lizenzen für eine zentrale Gerätesteuerung mit, wodurch mobile Endgeräte eingerichtet und auch gesteuert werden können. So kann beispielsweise in einem „Klausurmodus“ der Internetzugriff gesperrt werden. In einem nächsten Schritt werden alle Schulstandorte mit einem eigenen Server ausgestattet.

Ein weiteres Thema ist der Breitbandausbau an Schulen. Der flächendeckende Ausbau des symmetrischen Gigabitnetzes lässt leider noch etwas auf sich warten. Um den Schulen aber dennoch die bestmögliche Anbindung zu ermöglichen, hat die Verwaltung Kontakt mit den hiesigen Kommunikationsunternehmen aufgenommen und erreicht, dass für viele Schulstandorte ein (asymmetrischer) gigabitfähiger Internetanschluss eingerichtet werden kann. Lediglich das Gymnasium kann im Rahmen dieses Gesamtpaketes nicht angeschlossen werden, so dass zunächst weiterhin auf die bestehende Richtfunkverbindung gesetzt werden muss.

Der erste Gigabit-Anschluss wurde am vergangenen Freitag an der Comenius-Gesamtschule in Betrieb genommen. Die übrigen Standorte folgen sukzessive.

In der Frage der mobilen Endgeräte für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler hat die Stadt Voerde bereits den Auftrag für die von den Schulen angemeldeten Bedarf an iPads erteilt und wartet jetzt auf die Auslieferung.

Parallel dazu werden derzeit die letzten Activboards in den Schulen montiert, so dass bis zu den Herbstferien alle Schulen bedarfsgerecht mit Activboards ausgestattet sein werden. Auch die Ausstattung mit WLAN schreitet voran. Im nächsten Jahr wird darüber in allen Voerder Schulen der Zugang ins Internet incl. Nutzung der Lernplattforen möglich sein.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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