Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen - Nachhaltiges Flächenmanagement im Regionalrat Düsseldorf

Beim Umgang mit den Flächen im Regierungsbezirk Düsseldorf müssen Mensch und
Natur im Mittelpunkt stehen. Zu diesem Schluss kommen die CDU – Mitglieder des Planungsausschusses des Regionalrats Düsseldorf Dr. Hans – Georg Schmitz, Alpen, und Heinz – Peter Kamps, Sonsbeck. Zuvor hatte die Landesarbeitsgemeinschaft "Agenda 21 NRW" ihr Projekt "Nachhaltiges kommunales Flächenmanagement" abgeschlossen. Ein Erfahrungsbericht in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses des Regionalrats schloss sich an.

Eine Förderung des zuständigen Ministeriums ermöglichte der Arbeitsgemeinschaft, in acht Städten und Gemeinden - darunter in Moers, Ratingen und Haan - ein nachhaltiges Flächenmanagement aufzubauen. Dessen Ziele entsprechen auch dem Regionalplan für den Regierungsbezirk zur Siedlungsentwicklung. "Die sinkenden Bevölkerungszahlen, die sich wandelnden Wohnbedürfnisse und die Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen konfrontieren die Region mit der Frage, wie die Kommunen eine zukunftsfähige Siedlungsentwicklung betreiben und gleichzeitig zur Verringerung des Flächenverbrauchs in den Außenbezirken beitragen können", so Dr. Schmitz.

Ausgehend von einer umfassenden Analyse, haben die teilnehmenden Städte mit Politik, Bürgerschaft und Verwaltung ein detailliertes Handlungsprogramm erarbeitet, das Ziele und Maßnahmen für den Umgang mit den örtlichen Flächen beschreibt.

"Angesichts der Alterung der Menschen und des Rückgangs der Bevölkerung in vielen Orten ist es für die Kommunen das Gebot der Stunde, attraktiv für den Zuzug von Familiengründern, Menschen mit einem höheren Bildungsniveau und so genannten
jungen Alten zu sein oder zu werden", sagt Kamps. Dabei müsse aber ebenso der Freizeitdruck auf ökologisch wertvolle Räume vermieden werden. "Und das geht nur, wenn durch die Aktivierung von Bauland-Reserven und ein sinnvolles Flächen-Recycling ein weiterer Freiflächen-Verbrauch vermieden wird", ist der CDU-Politiker überzeugt.

Dr. Schmitz und Kamps riefen deshalb alle Kommunen auf, in diesem Sinn ein nachhaltiges Flächenmanagement ganz oben auf der Tagesordnung zu platzieren.

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