Vortrag über die Germanenideologie der Nazis

Dr. Miriam Sénécheau beschießt im Xantener SiegfriedMuseum eine Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Mythos Germanie - Mythos Nibelungen".
  • Dr. Miriam Sénécheau beschießt im Xantener SiegfriedMuseum eine Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Mythos Germanie - Mythos Nibelungen".
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Christoph Pries

Auch wenn die Sonderausstellung „Mythos Germanien-Mythos Nibelungen“ noch bis zum 21. August im SiegfriedMuseum Xanten zu sehen sein wird, beschließt die Freiburger Archäologin Dr. Miriam Sénécheau am 21. Juli die Vortragsreihe des Rahmenprogramms.

Xanten. Sie wird in ihrem Vortrag „Was bleibt - Spuren der NS-Ideologie in der Gegenwart“ eine Brücke zur Geschichtsrezeption von heute schlagen. In ihrer bisherigen Forschungstätigkeit hat sie sich mit der Geschichtsvermittlung in Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt, in der sie zahlreiche „Rückgriffe auf Germanenklischees“ aus der NS-Zeit ausfindig machen konnte.
In ihrer Dissertation „Archäologie im Schulbuch“ lenkte sie ihr Forschungsinteresse auf Lehrpläne, Schulbücher und weiteres Unterrichtsmaterial. Dabei spürte sie gängigen, aber immer noch ideologisch eingefärbten Lehrmeinungen nach.

"Living History"

Eine neue Vermittlungsform, die sich in jüngster Zeit in Museen etabliert hat, ist die so genannte „Living History“. Das Nachstellen historischer Ereignisse oder die Darstellung einer bestimmten Epoche auf historischen Märkten, in Museen und in Geschichtsdokumentationen haben Hochkonjunktur. Die meisten Darsteller sind um möglichst hohe Authentizität bemüht und erreichen mit ihren Darbietungen ein großes Publikum. Das versuchen politisch motivierte Kreise auszunutzen, um ihre Gesinnung unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Geschichtsvermittlung zu verbreiten. Daher lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.
Dieser Vortrag findet am Donnerstag, 21. Juli, um 19 Uhr im Kriemhildsaal des SiegfriedMuseums statt. Einlass über den Ziegelhof wird ab 18.30 Uhr gewährt. Der Eintritt zu der vom Niederrheinischen Altertumsverein unterstützten Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Autor:

Christoph Pries aus Xanten

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