Xantens Wochenmarkt erhält bei Veranstaltungen in der Innenstadt einen neuen Standort
Markt im Schatten des Xantener Doms

Xantens Bürgermeister Thomas Görtz, Tobias Fuß und Evgenia Dudnik vom Ordnungsamt der Stadt danken Tobias Faasen und Kaplan Christoph Potowski von der Propsteigemeinde für ihre Bereitschaft den Versuch mit zu tragen. Die Marktbeschicker hoffen, dass die Kunden ihnen treu bleiben.
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  • Xantens Bürgermeister Thomas Görtz, Tobias Fuß und Evgenia Dudnik vom Ordnungsamt der Stadt danken Tobias Faasen und Kaplan Christoph Potowski von der Propsteigemeinde für ihre Bereitschaft den Versuch mit zu tragen. Die Marktbeschicker hoffen, dass die Kunden ihnen treu bleiben.
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Selbst der "Große Markt" in der Xantener Innenstadt stößt an seine Grenzen. Bis jetzt fanden hier die Stände des Wochenmarktes und des Weihnachtsmarktes gemeinsam Platz.

Xanten. Das ist jetzt jedoch vorbei. Für die Dauer des Weihnachtsmarktes wird der Wochenmarkt in die Dom-Immunität, auf den Platz am DreiGiebelhaus verlegt. "Der Xantener Weihnachtsmarkt wächst auch auf ausdrücklichen Wunsch der Interessengemeinschaft der Xantener Gewerbetreibenden (IGX), betont Xantens Bürgermeister Thomas Görtz. Aus Sicherheitsgründen muss daher der Wochenmarkt ausweichen. Bereits im Oktober hat die Stadtverwaltung mit den Marktbeschickern die Problematik besprochen. Jetzt sei eine Lösung gefunden worden.
Glücklich über diese zeigten sich die Marktbeschicker Ludger Rüttermann und Angelika Schattman zwar nicht, aber die Gründe, die die Stadt bewogen hat, eine Verlegung des Wochenmarktes ins Auge zu fassen, können sie nachvollziehen. Ordnungsamtsleiter Tobias Fuß zeigt Fotos, auf denen zu erkennen ist, dass Marktwagen die Rettungswege zuparken. Ein Zustand, so Fuß, der nicht länger hinnehmbar sei.

Kritik an den Parkgebühren

Ludger Rüttermann äußert Bedenken mit Blick auf die Zufahrt in die Immunität. Seine Kollegin Karin Schlüss führt noch einen weiteren Kritikpunkt an. Durch die hohen Parkgebühren in Höhe von 2,50 Euro würden immer mehr Interessierte vom Besuch des Xantener Wochenmarktes abgeschreckt. Zwar gebe es die sogenannte Brötchentaste, aber die dann parkgebührenfreie halbe Stunde reiche gerade älteren Marktbesuchern nicht aus, um ihre Einkäufe zu tätigen.
Bürgermeister Görtz spricht von einem "Probelauf, damit alle Beteiligten Erfahrungswerte sammeln können."
Ludger Rüttermann hofft jetzt, dass die Kunden den etwas längeren Fußweg in Kauf nehmen.
Der Dank des Bürgermeister galt auch der Propsteigemeinde St. Viktor, die schnell und unbürokratisch diese Lösung mit getragen habe. Als kleines Dankeschön dafür, dass die Marktbeschicker den Versuch unterstützen, werde ihnen in dieser Zeit die Marktgebühren erlassen. Die Verlegung des Wochenmarktes in die Dom-Immunität findet in der Zeit von Montag, 19. November bis Samstag, 22. Dezember statt. Schilder sollen die Besucher auf die Verlegung aufmerksam machen. 

Marktzeit

Der Xantener Wochenmarkt findet dreimal statt:
Am Montagnachmittag, am Donnerstagvormittag und am Samstagvormittag.
 Die Beschicker aus der Region bieten in ihren Ständen eine breite Palette von Dingen des täglichen Bedarfs an.
 Zu kaufen gibt es hier dann beispielsweise Lebensmittel, Textilien, Lederwaren oder Blumen.

Xantens Bürgermeister Thomas Görtz, Tobias Fuß und Evgenia Dudnik vom Ordnungsamt der Stadt danken Tobias Faasen und Kaplan Christoph Potowski von der Propsteigemeinde für ihre Bereitschaft den Versuch mit zu tragen. Die Marktbeschicker hoffen, dass die Kunden ihnen treu bleiben.
So frischen Salat gibt es am Montag, 19. November, in der Dom-Immunität.

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