Von der Datenlandstraße auf die –autobahn
Stiftsgymnasium und Gesamtschule ans Glasfasernetz angeschlossen

Lehrer Stefan Prahl klärt mit den Schülerinnen Alisa Bajric (14) und Lisa Kaschirin (14) aus der Klasse 9b des Stiftsgymnasiums ein Online- Problem
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Down- und Upload mit bis zu 200 MB

Den Anschluss des Gewerbegebietes Sonsbecker Straße an das Glasfasernetz nutzte die Stadt Xanten in Absprache mit dem Anbieter, der Deutschen Glasfaser, auch das Stiftsgymansium und die Gesamtschule Sonsbeck- Xanten von der langsamen Datenlandstraße auf die –autobahn zu bringen. Hierzu wurden innerhalb von drei Wochen etwa anderthalb Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Somit verfügen nun beide Schulen über Geschwindigkeiten von bis zu 200 MB im Up- und Downloadbereich. Während die Gesamtschule Sonsbeck- Xanten sich bereits bezüglich der Digitalisierung auf einem guten Weg befand, verfügt nun auch das Stiftsgymnasium „über ein wichtiges Medium zur Erleichterung des Unterrichtes“, so der Leiter Franz- Josef Klaßen. In fast allen Räumen haben die Schüler(innen) und Lehrer(innen) nun die Möglichkeit, sich über ein leistungsstarkes WLAN ins Internet einzuloggen. Thomas Rynders, Breitbandkoordinator der Stadt und Sandra Bree, Fachbereichsleiterin für Bildung lobten übereinstimmend mit den zuständigen Leitern Klaßen und Frank Pieper die gute Zusammenarbeit zwischen Schulen und Stadtverwaltung. Die Lehrer Ulrich Scharffe und Stefan Prahl betreuen das Projekt am Stiftsgymnasium. Eine Herausforderung, weil dies neben ihrer Lehrtätigkeit geschieht. Bürgermeister Thomas Görtz bedauert das, denn nach dem Verständnis der Stadt wäre es die Aufgabe der Landesregierung als Schulbehörde, hier für entsprechende Stellen zu sorgen. Diese ist freilich wiederum der Meinung, diese Aufgabe obliege der Stadt Xanten als Schulträger. „Die Leidtragenden dieses Zuständigkeitsstreits sind leider die Schulen selber“, bedauert der Bürgermeister und der Leiter des Gymnasiums pflichtet ihm bei. „Bis zu einer Einigung bleibt uns nichts anderes übrig, als das Beste daraus zu machen“, folgert Pieper, der Leiter der Gesamtschule.
Rund 265000 Euro hat sich die Stadt Xanten die Angelegenheit kosten lassen. Hierin enthalten 35000 Euro der bereits in 2017 erfolgten Ausstattung der IT Räume, 105000 Euro der Pädagogik, 15500 Euro der Verwaltung und 109000 Euro Investition ins LAN und WLAN.
Die laufenden Kosten sind mit den bisherigen für die Telekom vergleichbar.
„Bewusst wurden keine der angekündigten Fördermaßnahmen abgewartet“, so Görtz, „um den Schulen möglichst schnell zu einem Glasfaseranschluss verhelfen zu können“. Die Anbindung der Grundschulen in Xanten, Marienbaum und Lüttingen befindet sich entweder in der baulichen Umsetzung oder ist bereits in Auftrag gegeben. Gleiches gilt für weitere städtische Einrichtungen, wie die JuKuWe, die Feuerwehrgerätehäuser Xanten und Birten sowie die Unterkünfte im Küvenkamp.

Randolf Vastmans

Lehrer Stefan Prahl klärt mit den Schülerinnen Alisa Bajric (14) und Lisa Kaschirin (14) aus der Klasse 9b des Stiftsgymnasiums ein Online- Problem
Für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ein Medium, das den Unterricht erleichtert. Im Hintergrund die Verantwortlichen der Schulen und der Stadt
Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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