Eine Symbiose zwischen Alt und Jung
Elisabeth Haus und Haus der Begegnung kooperieren mit Schülerinnen und Schülern des Placida Hauses

Ulrich Hoffmann (Leiter des Elisabeth Hauses), Dr. Markus Kohl und Dr. Stefan Feltes (Schulleiter Placida Haus) stellten zusammen mit Karin Brimmers (Förderverein Placida Haus), Barbara Dörk (Haus der Begegnung) und Elisabeth Kohl  stellten das Projekt vor.
Die jungen Damen, welche aktuell ins Projekt eingebunden sind in zufälliger Reihenfolge: Hava Konackci, Celina Mitschke, Gina Lehmkuhl, Alena Mengeringhausen, Goele Augustin, Laura Rekus, Weronika Rekus, Maren Hoevelmann, Jennifer Küpper und Tatjana Schulz. Der "Quotenmann" Robin Erps war nicht anwesend. Frau Schmitthuisen und Frau Gentzsch sind glücklich über die Abwechslung, die ihnen das Projekt bietet, zumal sie an den Rollstuhl gebunden sind und ohne Unterstützung schlecht aus dem Haus kommen.
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  • Ulrich Hoffmann (Leiter des Elisabeth Hauses), Dr. Markus Kohl und Dr. Stefan Feltes (Schulleiter Placida Haus) stellten zusammen mit Karin Brimmers (Förderverein Placida Haus), Barbara Dörk (Haus der Begegnung) und Elisabeth Kohl stellten das Projekt vor.
    Die jungen Damen, welche aktuell ins Projekt eingebunden sind in zufälliger Reihenfolge: Hava Konackci, Celina Mitschke, Gina Lehmkuhl, Alena Mengeringhausen, Goele Augustin, Laura Rekus, Weronika Rekus, Maren Hoevelmann, Jennifer Küpper und Tatjana Schulz. Der "Quotenmann" Robin Erps war nicht anwesend. Frau Schmitthuisen und Frau Gentzsch sind glücklich über die Abwechslung, die ihnen das Projekt bietet, zumal sie an den Rollstuhl gebunden sind und ohne Unterstützung schlecht aus dem Haus kommen.
  • hochgeladen von Randolf Vastmans

Schülerinnen leisten einmal pro Woche Senioren Gesellschaft

Elisabeth Kohl, Ehefrau des ehemaligen Präsidenten der Xantener Rotarier, Dr. Markus Kohl, hatte aus ihrer Heimat Eindrücke einer Kooperation zwischen jungen und älteren, teilweise auch pflegebedürftigen Menschen mit nach Deutschland gebracht, die ihr keine Ruhe ließen.
„Für mich war es wichtig, dass junge und alte Menschen zusammenkommen“, erinnert sich die gebürtige Französin. Da ihr Ehemann Mitglied im Rotary Club Xanten und im Jahr 2017/2018 sogar Präsident des Clubs war, lag es nah, dies dem Club nahezubringen und das Konzept für ein ähnliches Projekt in der Domstadt zu entwickeln.
So wurde die Idee der „Senioren Scouts“ geboren und realisiert. Nach einem Testzeitraum geht das Projekt nun ins zweite Jahr und eine Fortsetzung auf Dauer ist angedacht.
Die Funktionsweise ist wie folgt: Jeweils zwei Schülerinnen oder Schüler des Placida Hauses, Berufskolleg der katholischen Propsteigemeinde Xanten, kümmern sich einmal pro Woche um eine Bewohnerin oder einen Bewohner des Seniorenzentrums St. Elisabeth Haus. Sei es, dass sie zusammen einen kleinen Ausflug ins Stadtzentrum oder den Kurpark unternehmen oder einfach einen Spielenachmittag veranstalten, die Hauptsache ist, gemeinsam Zeit zu verbringen.
Zur Realisierung des Pojektes stellt der Rotary Club Xanten 4000 Euro pro Jahr zur Verfügung, die durch beantragte Mittel bei der Dachorganisation Rotary International verdoppelt werden. Diese 8000 Euro dienen hauptsächlich als Aufwandsentschädigung für die tätigen Schülerinnen und Schüler.
Doch nicht nur die Bewohner des Elisabeth Hauses profitieren von dieser Symbiose zwischen Alt und Jung. Sind es dort momentan sieben junge Damen, so leisten vier weitere diesen freiwilligen Dienst im Haus der Begegnung. Der Unterschied ist, dass sich diese vier nicht um bestimmte Senioren kümmern, sondern sozusagen für alle da sind, die in der städtischen Einrichtung Gesellschaft suchen.
Den 11. Klassen des Placida Hauses gehören die jungen Damen an, die durch diese Art der ehrenamtlichen Arbeit die Chance haben, sich entweder auf ihre spätere Pflegetätigkeit einzustellen oder sie als Entscheidungshilfe für ihre Berufswahl zu nutzen.
Gina Lehmkuhl, die zusammen mit Alena Mengeringhausen die 79jährige Frau Gentzsch betreut, hat beispielsweise durch „Senioren Scout“ ihren Traumberuf gefunden.
Im Rotary Distrikt 1870, der von Düsseldorf bis Münster reicht und 80 Clubs umfasst, ist der Xantener Club aktuell der einzige, der dieses Modell durchführt. „Wir hoffen“, so Dr. Markus Kohl, „dass auch andere Clubs diese Anregung aufgreifen und ähnliche Projekte starten“.
Die Bewohner jedenfalls sind glücklich, was man ihren Gesichtern ansieht, wenn sie darüber sprechen.

Drei Fragen an Gina Lehmkuhl, die zusammen mit Alena Mengeringhausen Frau Gentzsch betreut

Hast du sofort zugesagt, als das Projekt in der Schule vorgestellt wurde?
Da ich immer schon lernen wollte, mit alten Menschen zu arbeiten, war dies die Chance dazu. Deswegen habe ich mich sofort entschlossen, mitzumachen.

Und wie waren deine Erfahrungen?
Man merkt, dass die Menschen glücklich und dankbar sind, wenn man etwas mit ihnen unternimmt.

Dein Fazit?
Ich habe durch dieses Projekt meinen Traumberuf gefunden, den ich auf jeden Fall ergreifen werde. Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn einem so viel Dankbarkeit entgegengebracht wird.

Randolf Vastmans

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