Alt Bundeskanzler Gerhard Schröder enthüllte Lüpertz-Skulptur „Echo des Poseidon“

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Vor dem enthüllten „Echo des Poseidon“ v.l.n.r.: Erich Staake (Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG), Gerhard Schröder (Bundekanzler a.D.), Markus Lüpertz (Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter), Michael Groschek (NRW-Verkehrsminister), Sören Link (Oberbürgermeister Duisburg) (Foto: duisport - Rolf Köppen)
  Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder enthüllte vor rund 200 Gästen die Markus Lüpertz Bronze-Statue „Echo des Poseidon“ auf der Duisburger Mercatorinsel.

Die zehn Meter hohe Bronzeskulptur des Bildhauers Markus Lüpertz wird künftig die ankommenden Schiffe bei der Einfahrt in den größten Binnenhafen der Welt begrüßen.

„Allein schon die Position des Poseidon ist eindrucksvoll“, so Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder.

„Von einem fünf Meter hohen Sockel wird er schwebend sein Element, das Wasser, beobachten. Auch bei Hochwasser steht der Meeresgott auf sicherem Posten.“
Schröder wünschte den Duisburgerinnen und Duisburgern viel Freude mit diesem außergewöhnlichen Kunstwerk und hoffte, dass sich nicht nur die Schiffsleute über den Gruß freuen, sondern sich viele Besucher eigens auf den Weg zum „Echo des Poseidon“ machen.

"Der Weg hierhin und die Begegnung mit dieser wunderbaren Großskulptur lohnen sich wirklich“, so Schröder.

Ein besonderes Ereignis für Duisburg an einem einmaligen Ort. Die Mercatorinsel hatte Markus Lüpertz schon lange als Standort für eine Plastik im Blick. Der Künstler war sich nach vertiefenden Gesprächen, gemeinsamen Skizzen und intensiven Ortsbegehungen mit Hafen-Chef Erich Staake sicher: die exponierte Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr bietet genau den richtigen Standort für eine Großskulptur.

„Das ist der ideale Platz mit dieser erstaunlichen Ruppigkeit. Ich hatte die Insel dank der Kulisse mit Fluss und Brücke immer im Blick – ein Traum“, betont Lüpertz.

Markus Lüpertz - Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter - ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler. Seine erste künstlerische Heimat war am Niederrhein, gleichsam vis á vis von der Mercatorinsel liegt die ehemalige Werkkunstschule Krefeld.

Hier wurde der junge Maler als Bewerber für einen Studienplatz erstmals angenommen. Danach arbeitete er in Ateliers in Mönchengladbach - und natürlich in Düsseldorf. Mit dem mächtigen „Echo des Poseidon“ an der Stelle, an dem Rhein und Ruhr zusammenfließen, kehrt auch der frühere Rektor und heutige Senator der Düsseldorfer Kunstakademie wieder in die Nähe seiner alten Wirkungsstätten zurück.

„Wir wollen im Jahr unseres 300-jährigen Jubiläums in aller Bescheidenheit anspruchsvoll sein. Mit dieser Skulptur wollen wir der Stadt Duisburg und den Menschen am Niederrhein ein Geschenk machen, das eben nicht beliebig ist, sondern zum Nachdenken anstiftet und den Betrachter ins Staunen versetzt.

Markus Lüpertz beeindruckende Bronzeplastik repräsentiert den Stolz der Menschen hier genauso wie ihre Fähigkeit allen Widrigkeiten zu trotzen. Das Werk ist eine unübersehbare Landmarke an diesem für Deutschland und Europa so wichtigen Fluss“
, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

An der Enthüllung des neuen Wahrzeichens nahmen rund 200 Kunstfreunde aus ganz Deutschland teil, darunter neben Kunstsammler Hans Grothe auch NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sowie Kulturdezernent Thomas Krützberg.
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