" Ich Narr des Glücks “.

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Duisburg: Georg Adler + Heinrich Heine |

Eine Hommage an Heinrich Heine zu seinem 160. Todestag.
-----Mittwoch , 17. Februar 2016- 18.00 Uhr-----


Am 17. Februar 1856 verstarb Heinrich Heine im Pariser Exil. ( geb. 1779 in Düsseldorf ) Geliebt und verhasst waren sein Spott, Zynismus und seine Satire gegenüber den politischen Verhältnissen und seinen Zeitgenossen. Im Pariser Exil trat er für Frieden und Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ein. Mehrfach wurden Heines Schriften in seiner Zeit verboten. Die Nazis ließen 80 Jahre nach seinem Tode seine Bücher verbrennen.
Auch heute, 160 Jahre nach Heines Tod, sind sein Werk und Leben als Beispiel des Kampfes im Geiste des Humanismus, der Demokratie, für soziale Gerechtigkeit und für ein "Himmelreich auf Erden" von aktueller Bedeutung.

Anlässlich des 160. Todestages von Heinrich Heine
widmet Georg Adler

am 17.2.2016 ab 18.00 Uhr

dem Dichter einen Abend bei der

VHS im Stadtfenster in Duisburg.
Steinsche Gasse 26
Duisburg Stadtmitte

Eintritt 5,-- Euro an der Abendkasse

(Die Lorelei wird von ihm auch in -Düsseldorfer Mundart vorgetragen !)

Loreley
Heinrich Heine aus "Buch der Lieder ".

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldnes Haar.
Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
Und singt ein Lied dabey;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodey.
Den Schiffer, im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.

Georg Adler lässt sowohl den Autor des „Buchs der Lieder“ und den Reiseschriftsteller zu Wort kommen, der bald gefühlvoll, bald augenzwinkernd seine Sehnsucht und seinen Liebesschmerz genießt, als auch den Verfasser bissiger Verse. Adler wandert mit seiner Lesung zugleich durch die Lebensgeschichte Heines von den Studienjahren in den Vormärz bis ins Pariser Exil.
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2 Kommentare
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Franz Burger aus Bottrop | 27.01.2016 | 08:37  
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Jürgen Daum aus Duisburg | 27.01.2016 | 14:08  
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