Müllverbrennung: „erneuerbare Energie" oder Umweltverbrechen?

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Dietrich Keil, Vorstandssprecher von "Essen steht AUF"
Am 18.11.16 meldete die WAZ: "Steag setzt auf Müllverbrennung". Dazu erklärt „Essen steht AUF“-Vorstandsmitglied Dietrich Keil:

Damit setzt die kommunale Steag neben dem bereits gefloppten Geschäft mit Kohlekraftwerken erneut auf ein umweltpolitisch extrem umweltschädliches Auslaufmodell: die Müllverbrennung. Müllverbrennungsanlagen zählen neben Kohlekraftwerken zu den schlimmsten Emittenten des Klimakillers Kohlendioxid.

Nur ein geringer Bruchteil des energiereichen Wertstoffs Müll wird in sogenannten Müllheizkraftwerken wie Karnap in Strom oder Wärme umgewandelt, ihr Geschäft machen sie mit überaus umweltschädlicher Verbrennung von Müll.

Steag-Chef Rumstadt verklärt das zu einer Investition, die „den Anteil erneuerbarer Strom- und Wärmeprodktion“ erhöhe. Diese Energie als „Erneuerbare“ zu verbuchen ist zynisch: Man schreibt sich einfach den Betrag Kohlendioxid als „erneuerbar“ gut, der bei Kohleverbrennung angefallen wäre. Der enorme Kohlendioxid-Ausstoß der Müllverbrennung zählt nicht.
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