RWE-Fans bauen auf Geschichte - Rot-Weiss Essen bekommt „Kleine Gruga“

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Feierliche Enthüllung mit jungen und alten Fans
 
Gespannte Zuhörer, wie Fanbeauftragter Lothar Dohr (rechts), lauschten den leidenschaftlichen Reden.

Der Spruch „Liebe kennt keine Liga“ bestätigt sich in diesen Tagen bei Rot-Weiss Essen erneut auf eine eindrucksvolle Weise. Am Montag, 4. Mai 2015 gab es den Startschuss für ein einzigartiges Projekt: Die „Kleine Gruga“.
Zahlreiche Fans und bekannte Gesichter aus Verein und Stadt waren dabei, als das „Baustellenschild à la RWE“ feierlich enthüllt wurde und man erinnerte sich vergnügt an alte Zeiten, als es die „Kleine Gruga“ schon einmal gab.


Das Projekt „Kleine Gruga“

Vor über 3 Jahren schlossen sich Fans von RWE zur GMS-Initiative zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Haupttribüne des Georg-Melches-Stadions zu erhalten. Auch wenn dieses Ziel nicht erreicht werden konnte, wurden verschiedene Exponate aus dem Stadion gerettet und bekommen nun einen neuen Ehrenplatz. Mit dem Einverständnis des Eigentümers GVE und des Mieters RWE wird eine Art Zeitstrahl der RWE-Historie entstehen. Auf der Grünfläche, beginnend an der Ecke Hafenstraße, werden Exponate aus dem alten Stadion ihre neue Heimat finden.
Aktive „Bauherren“ sind das AWO-Fanprojekt, die Initiative GMS, die Ultras Essen, die Fan- und Förderabteilung und Rot-Weiss Essen.

Was passiert?

Begonnen wird mit der Aufstellung des bekannten Förderwagens als Zeichen des Beginns des Bergarbeitervereins Rot-Weiss-Essen. Als nächstes Exponat wird dann das Bergarbeiterdenkmal „Kurze Fuffzehn“ aufgestellt werden. Das Gesamtprojekt ist angelegt auf 3-4 Jahre und wird finanziert von den Fans.

Der Startschuss

Nach großartigem Engagement und viel Einsatz von Muskelkraft der Fans gab es am Montag den ersten Applaus für das Projekt „Kleine Gruga“. Die passionierten Reden des Vereinshistorikers Uwe Wick und der GMS-Mitglieder Jörg Lawrenz und Karsten Fähndrich ließen bei vielen Besuchern Gänsehaut aufkommen und man spürte es wieder: das „Gefühl Hafenstaße“. Auch Vereinschef Michael Welling betonte mit seinen Worten die Wichtigkeit der 108jährigen Vereinsgeschichte für die Gegenwart.

Unterstützung ist gefragt!

Regelmäßig treffen sich Interessierte Freunde und Fans des Projektes in der Melches-Hütte an der Hafenstraße 99a und jeder Unterstützer ist herzlich willkommen. Unter fan.pojekt@rot-weiss-essen.de gibt es weitere Informationen zu kommenden Terminen und zu Möglichkeiten der Mitarbeit oder Spenden. Der nächste Termin findet statt am 9. Juni 2015 um 18.00 Uhr.

Fazit:
In Zeiten der Regionalliga-Tristesse fühlen sich viele Fans frustriert, all überall hört man das Wort „Entwurzelung“ und es fällt in diesen Tagen nicht nur den Ultras schwer, Loblieder zu singen.
Trotzdem: Unterm Strich heißt es seit 1907 immer wieder „Nur der RWE!“
Und so ist auch dieses Projekt ein strahlendes Beispiel für ein pulsierend buntes Fanleben im manchmal ergrauten Rot-Weiss-Land, ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht, ein Symbol des treuen RWE-Fans.

Noch vor kurzem rief ich sarkastisch „Als weiblicher RWE-Fan brauchst Du kein Fifty Shades Of Grey“.
Am Montag fühlte ich mich sanft gestreichelt von der Stärke und Schönheit eines wunderbaren Vereins. Kitschig? LMAA!
Nur der RWE! Alles andere ist doch nur Fußball…
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1 Kommentar
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 14.05.2015 | 16:49  
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