Jeder hat etwas, was der andere braucht - Die Ehrenamtliche Kristina Malters hilft Menschen in Notsituationen

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Kristina Malters hilft da, wo andere wegschauen!

Etwas tun, aktiv helfen, das möchte die 44-jährige Kristina Malters. Die Essenerin greift als Ehrenamtliche Menschen unter die Arme, die keine warme Kleidung oder Essen haben und wird von uns als „Heldin des Alltags“ vorgestellt.

Malters Motto lautet: „Jeder hat etwas, was der andere braucht!“ Und nach diesem Motto lebt die 44-jährige auch und hilft Menschen, die in einer Notlage sind.
Zwei Jahre lang hat die Essenerin das Chorforum Essen mit aufgebaut und war dort sehr aktiv an der Gewinnung von großen Musikveranstaltern beteiligt, verwirklichte unter anderem „Klassik meets Cuba“.
Derzeit ist die 44-Jährige als Vorstandsassistentin in Hagen tätig, arbeitet aber zeitgleich ehrenamtlich für das Friedensdorf Oberhausen und in einem Seniorenheim für Demenzkranke in Rüttenscheid. Dort spielt sie einmal im Monat mit den Senioren auf der hauseigenen Kegelbahn.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit in Hagen und ihrem Engagement in dem Essener Seniorenheim vergisst Kristina Malters aber keineswegs die Menschen um sich herum. Sie hilft auch denen, die ohne feste Bleibe auf der Straße leben. „Wenn ich im Winter bei Minusgraden durch die Stadt gehe und sehe jemanden auf dem Boden sitzen, der nur noch klägliche Reste von Schuhen an den Füßen hat, dann muss ich helfen“, berichtet die Ehrenamtliche. Sie spricht mit den Betroffenen, nimmt diejenigen mit in ein Schuhgeschäft, kauft ihnen neue Schuhe und warme Socken.
Der Schuhtausch von alt zu neu wird regelrecht zelebriert. Der von Kristina Malters bedachte Mensch verlässt nicht einfach mit einem neuen Paar Schuhe den Laden. Dass die kaputten Schuhe wegkommen, ist ein bewusster Akt.
Von manchen Betroffenen bekommt die Ehrenamtliche dann ein überschwängliches „Danke vielmals!“ Andere fragen genauer nach. „Warum hast du das gemacht?“ , wollen sie wissen. „Für mich ist es zur Normalität geworden, auf Menschen zuzugehen, die weniger haben als ich“, verdeutlicht Malters. „Auch wenn es mir ein wenig peinlich ist darüber zu reden, denn eigentlich hat jeder ja etwas, was ein anderer braucht“, ist sich die Ehrenamtliche sicher.
Zuwider ist Malters die Ignoranz, mit der viele ihren Mitmenschen begegnen. „Im Schuhgeschäft beispielsweise achte ich darauf, dass man den Obdachlosen gut behandelt und genauso mit ihm spricht wie mit jedem anderen Kunden auch!“ Respekt vor dem jeweils anderen ist Malters sehr wichtig.
Auch auf eine warme Mahlzeit eingeladen hat Malters schon viele auf der Straße Lebende. Bei einer Bratwurst oder Pommes spricht sie mit den Betroffenen, leiht ihnen ihr Ohr und ist einfach für sie da.
Die Ehrenamtliche betont: „Nur weil jemand in einer Notlage ist, heißt das nicht, dass er ein schlechterer Mensch ist!“

Voten und Gewinnen:
Sie, liebe Leser, können Ihren „Helden des Alltags“ aus unseren 10 Vorschlägen auswählen. Wenn Sie mitmachen, dann können Sie einen der drei GOP-Varieté-Gutscheine im Wert von 160,- Euro, gestiftet von RWE Deutschland, gewinnen. Wenn alle HELDEN vorgestellt wurden, schicken Sie eine Postkarte mit dem Namen Ihres Favoriten an RWE Deutschland AG, Kommunikation, Altenessener Str. 35, 45141 Essen, eine e-mail an alltagshelden-essen@rwe.com oder voten Sie mit unter www.lokalkompass.de/essen. Aktionsschluss ist der 30. November!




Foto: Markus Decker


Unsere weiteren Helden:

- Wolf Roloff

- Heinrich Bonhaus

- Marion Hartlap

- Margarete Roderig

- Michael Classen

- Dr. Werner Strahl

- Markus Pajonk

- Familie Weimann

- Jonas Fuhrmeister
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