Vorschau 13. Spieltag: Lüner SV empfängt Offensivkünstler - Wethmar will bei altem Freund die Spitze verteidigen

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Wethmars Offensivspezialisten in Aktion. In dieser Saison besonders sehenswert: Hier nimmt Mustafa Mujezinovic den Ball gekonnt an – mit herausgestreckter Zunge, wie einst Basketballsuperstar Michael Jordan.
falia Wethmar als Tabellenerster den Platz an der Sonne verteidigen will, ist natürlich so sicher wie das Amen in der Kirche. Dass Wethmars Coach Alex Lüggert dabei aber auf einen alten Freund trifft, macht den Spieltag besonders interessant.

TSC Eintracht Dortmund - Westfalia Wethmar (So, 14.30 Uhr).
„Mit Dennis Horschig habe ich studiert, in der Unimannschaft gespielt und wir waren Nachbarn“, so Lüggert über den Dortmunder Trainer. Am Sonntag steht man sich gegenüber. Die Eintracht hat nach vier Pleiten in Folgen wieder etwas in die Spur gefunden. Zuerst holte man einen Punkt, am nächsten Spieltag schlug man Hannibal mit 6:3. „In dieser Höhe war das schon eine Überraschung. Aber eine Wundertüte ist Eintracht nicht, dafür kenne ich Team und Coach zu gut. Qualität haben die auf jeden Fall. Wir sind gewarnt“, so Coach Lüggert. Klar ist für ihn aber auch: „Sechs Dinger werden wir nicht kassieren.“ Er vermutet ein Spiel mit wenigen Toren. Fehlen werden bei Wethmar Cody de Grood (Aduktorenprobleme) und Dominik Dupke (Zerrung).

Lüner SV - SpVg Emsdetten (So, 14.30 Uhr, Stadtion Schwansbell). „Offensiv sehr stark, aber sie sind auch nicht so beständig“, lautet die Analyse des Gegners von LSV-Trainer Mario Plechaty. Die Gäste haben den zweitbesten Sturm der Liga, mit 30 Buden zwölf Treffer mehr als der Lüner SV erzielt. Brambauer wurde von Emsdetten mit 5:0 abgefertigt. „Eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen einfach versuchen, unsere gute Leistung von zuletzt zu bestätigen. Und mal gegen ein Team gewinnen, dass auf Augenhöhe ist bzw. über uns steht“, so Plechaty. Dazu muss sich die Defensive noch etwas verbessern, der Sturm weiter so effektiv die Chancen verwandeln. Personell sieht es gut aus. Zwar fällt Ekici mit Muskelfaserriss für den Rest der Hinrunde aus, dafür ist Rammel fit. Die Lüner werden wieder im System 4-2-3-1 agieren. „Ich kann wieder mit der gleichen Viererkette spielen. Hinter Kilabaz als Sturmspitze steht nur ein klitzekleines Fragzeichen“, so Plechaty.
Der LSV wird wieder auf Naturrasen spielen, zuletzt war man beim Sieg gegen Gescher auf Kunstrasen ausgewichen, weil der Gegner verspätet anreiste und nur der Kunstrasenplatz über eine adäquate Beleuchtung verfügt.

SpVg Hamm II - BV Brambauer-Lünen (So, 14.30 Uhr). Über den Gegner weiß BVB-Coach Dirk Bördeling nicht viel. „Die Erste von denen hat wohl momentan einige Probleme. In der Zweiten spielt Sebastian Krug, der hat vorher noch in der Oberliga gespielt.“ Einigermaßen zufrieden ist der Brambauer Trainer mit der Stabilität, die langsam aber sicher im neuformierten Kader einkehrt. „Die Ergebnisse sind in Ordnung. klar ist da mal zwischendurch eine Niederlage dabei. Aber insgesamt sind wir aufgrund der Umstände schon zufrieden.“ Jascha Keller kehrt nach Rotsperre zurück, ebenso wie Kerem Kalan, der seine kleine Disziplinarstrafe abgesessen hat. Allerdings war der Mittelfeldregisseur zuletzt noch krank.
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