Mann vergräbt seine Ehefrau im Wald an der Ruhr

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Arnsberg. Am 21. August hatte eine 40-jähriger kosovarischer Staatsangehörige seine drei Jahre jüngere Ehefrau bei der Polizei als vermisst gemeldet. Nach den Ermittlungen der Mordkommission Dortmund wurde die Frau nun in einem Waldstück an der Ruhr in Arnsberg gefunden.
Vor mehr als einem Monat hatte der Mann aus Arnsberg seine 37-jährige Ehefrau als vermisst gemeldet. Zunächst hätten die ersten Ermittlungen des Kriminalkommissariates Arnsberg Hinweise ergeben, dass die vermisste Frau sich aus ihrem Lebensbereich abgesetzt haben könnte, so die Polizei Dortmund in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg.
„Es wurde darufhin heftig nach der Frau gesucht“, beschreibt Klaus Neulken, Kapital-Dezernent bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg. Im Zuge der Suche nach der Frau habe man u.a. auch die Nachbarn im Umfeld befragt. Als es trotz einer öffentlichen Fahndung nach der Vermissten vor eineinhalb Wochen noch immer nicht zu Hinweisen auf den Verbleib der Frau gekommen war, ergriff man weitere Schritte.
„Es wurden spezielle Spürhunde eingesetzt, die am Fahrzeug des Ehemanns auch angeschlagen haben“, so Klaus Neulken. Die Hinweise auf ein Kapitalverbrechen verdichteten sich und es wurde die Kriminalhauptstelle der Polizei in Dortmund informiert. „Der Mann hatte sich zunächst Freunden offenbart und vor ihnen zugegeben, seine Frau ermordet zu haben“, so Neulken weiter. So hat der 40-Jährige noch am Tag der Vermisstenmeldung bei der Polizei seine Frau nach einem Streit vermutlich aus Eifersucht getötet.
Diese Freunde hätten dann auch die Polizei informiert, die am Samstag mit dem Verdächtigen den Tatort aufgesucht haben. Nach den jetzigen Erkenntnissen hat der Mann seine Frau in seiner Gartenlaube in der Kleingartenanlage am Wintroper Weg in Arnsberg getötet. „Er hat die Frau dann über die Bahnanlage zu seinem Auto getragen“, so die Staatsanwaltschaft.
Die Polizei nahm den Mann noch am Samstag vorläufig fest. „Er hat den Beamten dann im Wald die genaue Stelle gezeigt, an der er seine Frau vergraben hat“, schildert Neulken. Noch am Samstag sei die Frau obduziert worden, wo bei Gewalt gegen den Kopf als Todesursache festgestellt werden konnte. Ebenfalls am Samstag habe die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Mann erlassen, der jetzt in Untersuchungshaft sitzt.

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