Ruhrverband warnt vor Betreten der Wälder - Randwege an Sauerländer Talsperren komplett gesperrt

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Umgestürzte Bäume am Randweg der Sorpetalsperre. (Foto: Ruhrverband)

Nach dem Sturmtief „Friederike“ nahm der Forstbetrieb des Ruhrverbands eine erste Sichtung der Waldbestände an den Talsperren vor: Aus aktuellem Anlass warnt der Ruhrverband eindringlich vor dem Betreten von Wäldern. Dies betrifft insbesondere auch die Wege an den Talsperren des Ruhrverbands, die von zahlreichen Bäumen gesäumt sind und bis auf Weiteres nicht begehbar sind. Es besteht Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste!

Aus Sicherheitsgründen sind bis auf Weiteres die Randwege der Sorpe-, Möhne- Henne-, Bigge-, Verse-, Fürwigge und Ennepetalsperre vollständig gesperrt. Hier liegen mehrere umgestürzte Bäume auf dem Weg. Auch an den nicht gesperrten Wegen besteht erhebliche Gefahr! Aus Gründen der Gefahrenwehr wird auf den Erlass des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Regionalforstamt Soest-Sauerland, hingewiesen, mit dem das Betreten des Waldes zum Zweck der Erholung untersagt wird. Wie lange die einzelnen Sperrungen dauern werden, ist noch nicht absehbar.

Geringere Schäden als bei Kyrill

Nach erster Bestandsaufnahme sind die Schäden deutlich geringer als bei dem Sturmereignis „Kyrill“ vor 11 Jahren. Damals waren in den Wäldern des Ruhrverbands rund 250.000 Festmeter Holz gefallen. Nach groben Schätzungen sind durch "Friederike" rund ein Prozent der damaligen Menge zu Schaden gekommen. Eine genaue Bestandsaufnahme kann allerdings erst erfolgen, wenn alle Bereiche wieder zugänglich gemacht wurden.
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Bernfried Obst aus Herne | 28.01.2018 | 22:10  
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