Zwei geführte Wanderungen in Bergkamen
Oberaden und Mühlenbruch erkunden

Am Samstag, 30., und Sonntag, 31. Oktober, wird es zwei geführte Wanderungen durch Bergkamen geben. Die erste wird in Oberaden stattfinden.
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  • Foto: Magalski
  • hochgeladen von Daniel Magalski

Bergkamen. Am kommenden Wochenende bietet der Gästeführerring gleich zwei interessante Führungen im Stadtgebiet an.

Führung durch Oberaden

Die erste Führung beginnt am Samstag, 30. Oktober. Gästeführer Dieter Tatenhorst lädt im frühen Nachmittagsbereich zu einem geführten Rundgang im Ortsteil Oberaden ein. Im Zeitraum von 14 bis 15.30 Uhr erhalten die Teilnehmer Auskünfte zur Geschichte des Evangelischen Friedhofes sowie die ein oder andere Begebenheit und Kuriosität, die sich im Laufe des nunmehr über 100 Jahre alten Gottesackers ereignet hat.

Herr Tatenhorst berichtet unter anderem über die Anfänge der ersten Grundstückskäufe im Jahr 1919 und den Kampf der Oberadener Bevölkerung um den Erhalt ihres Ortsteilfriedhofes um die Jahrtausendwende. Zum Schluss erhalten die Anwesenden noch wissenswerte Informationen über die verschiedenen Bestattungsformen in diesen Tagen.

Gestartet wird zu dem circa eineinhalbstündigen Rundgang am Pavillon des Friedhofes an der Mühlenstraße in Bergkamen-Oberaden. Die Führung kostet 3 Euro pro Person und für Kinder bis 12 Jahren ist de Eintritt frei. Eine vorherige Anmeldung bei Gästeführer Dieter Tatenhorst unter Tel. 0151/61441918 ist erforderlich.

Führung durch Mühlenbruch

Am darauffolgenden Sonntag, 31. Oktober, bietet Gästeführer Klaus Lukat eine Rundwanderung durch das Wald- und Naturschutzgebiet „Mühlenbruch“ bis zum Gut „Haus Velmede“ und zurück an. Gestartet wird zu der Tour um 10 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Mühlenbruch“ an der Lünener Straße gegenüber der Einmündung der Straße Goekenheide an der Grenze zwischen den Stadtteilen Weddinghofen und Oberaden, wo sie später auch wieder endet.

Auf der Wanderung erfahren die Teilnehmer Wissenswertes aus der Geschichte des Stadtteils Weddinghofen, des Gutes Velmede, des zugehörigen Privatfriedhofes und der Familie von Bodelschwingh sowie der anderen früheren adligen Besitzerfamilien. Beantwortet wird unter anderem auch die Frage, warum und seit wann das Waldgebiet überhaupt „Mühlenbruch“ heißt?
Wer mitwandern möchte, sollte festes Schuhwerk und witterungsangepasste Bekleidung anziehen.

Die circa zweieinhalb stündige Wanderung beginnt am Wanderparkplatz „Mühlenbruch“ in der Lünener Straße und kostet 3 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahren müssen nichts bezahlen. Es wird um Beachtung der aktuellen Corona-Regelungen gebeten.

Autor:

Lara Ostfeld aus Menden (Sauerland)

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