Der Rat hat es demnächst in der Hand, wie Bergkamener Baden gehen

Bald Geschichte ?

Das "Aus" der Bergkamener Bäder ist schon eine beschlossene Sache, ob es bei einem Neubau des Bades in Richtung Sportbad oder familienfreundliches Spaßschwimmbad geht. ist demnächst Sache der Ratsfrauen und -männer in Bergkamen.

Bürgermeister Roland Schäfer und die Verwaltungsspitze favorisieren auf Grundlage unterschiedlicher Gutachten eindeutig ein Kombibad mit Freizeit-und Familiencharakter. Dieses würde an dem attraktiven Standort Häupenweg liegen. Die Verkehrsinfrastruktur und der Einzugsbereich seien dort optimal, so Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters, Erster Beigeordneter der Stadt Bergkamen. Beigeordnete Christine Busch sieht in dieser Bäderform auch die richtige Lösung, ein reines Sportbad sei kontraproduktiv, mit einem familienfreundlichen Spaßschwimmbad wird Bergkamen viel attraktiver für seine Bürger.
Auch Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich ist nicht nur aufgrund der nackten Zahlen von einem familienfreundlichen Schwimmbad überzeugt.
Bisher wurden das GSW Hallenbad und das Wellenbad von knapp 40.000 Menschen besucht, Stand 2016.
Die Stadt bezuschusst jede Karte, ausgenommen Vereine und Schulen, mit 39,10 €.
Das ergibt eine Bezuschussung von circa 1,5 Millionen Euro im Jahr.

Gutachten

Das Gutachten der DSGB kommt hingegen bei dem Bau eines Freizeitbades mit Familiencharakter auf eine Besucherzahl von 177.616 Besuchern pro Jahr und einem Zuschussbedarf von 10,24 €.
Ein zweiter Gutachter, die Firma Profund, die von der Stadt beauftragt wurde, kommt auf nicht ganz so hohe Zahlen, liegt aber immer noch ganz deutlich über den Ergebnissen der GSW Bäder.

Das Gutachten der Profund rechnet in verschieden Szenarien mit Besucherzahlen zwischen 78.400 und 117.600 und einem daraus resultierenden Zuschussbedarf von 17,76 €, 22,21 € oder 28,88 €.

Bürgermeister Roland Schäfer stellte die Zahlen am Donnerstagabend den Fraktionsvorsitzenden vor. Diese werden die verschiedenen Modelle mit den dazugehörigen Zahlen den Ratsvertretern darlegen und im Mai sollte der Rat dann eine grundsätzliche Entscheidung darüber treffen, welches Bad die Stadt Bergkamen bauen wird . Dann ist es auch an der Zeit über mögliche Betreiber zu reden.

Autor:

Eberhard Kamm aus Kamen

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