Rockende Eleganz: Mädchenband BOY kommt zum ZFR

Sie gehören zu den charmantesten und hoffnungsvollsten Neuentdeckungen des vergangenen Jahres: die Musikerinnen des Pop-Duos BOY. Foto: Benedikt Schnermann
  • Sie gehören zu den charmantesten und hoffnungsvollsten Neuentdeckungen des vergangenen Jahres: die Musikerinnen des Pop-Duos BOY. Foto: Benedikt Schnermann
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Der Erfolg der Schweizerin Valeska Steiner und der Hamburgerin Sonja Glass reißt nicht ab. Erst gerade wieder beendeten sie eine ausverkaufte Tournee und sind immer noch von der Publikumsresonanz überwältigt. Jetzt freuen sie sich auf den Sommer. Beim Zeltfestival Ruhr machen die hübschen Damen mit eingängigen Popnummern wie „Little Numbers“ und „Waitress“ bei ausgelassener Live-Stimmung am 30. August Halt.

2011 war das Duo fast ununterbrochen per Bahn und Auto auf Tour, aus Kostengründen zu Beginn ohne Band, sodass das Programm auf eine kleine Besetzung reduziert werden musste. Seit 2012 treten BOY aufgrund der stetig anwachsenden Fanschar mit größerer Musiker-Besetzung auf und begeistern auf ganzer Linie.

Beide waren - Valeska als Sängerin in der Schweiz und Sonja als Bassistin in Deutschland - musikalisch eigenständig unterwegs, bis sie sich in Hamburg getroffen, kennengelernt und beschlossen haben, zusammen Musik zu machen. Eine Art Songwriter-Pop, der berührend und verspielt klingt, und sich seine Geschichten aus dem eigenen Leben angelt. Deshalb entschloss sich Valeska von Zürich nach Hamburg zu ziehen, wo fast alle Songs entstanden sind. Das Abenteuer BOY konnte beginnen.

Die Aufnahmen für das Album „Mutual Friends“ fanden zum größten Teil in Berlin statt, gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Philipp Steinke, der sich in seinem Elternhaus, im alten Kinderzimmer, ein Studio eingerichtet hatte. Herausgekommen ist eine Melange mit der rockenden Eleganz von Phoenix, der quirligen Musikalität von Feist und der emotionalen Tiefe eines Bon Iver, deren kommerzieller Erfolg mit Top10 Platzierungen in Deutschland und der Schweiz nicht zu verachten ist. Erschienen ist der Longplayer übrigens auf dem Label von Herbert Grönemeyer „Grönland Records“.

Durch die Musik von BOY weht eine frische Brise, die es bis zur Zeltstadt am Kemnader See schafft.

Hier trifft ein poetischer Realismus auf mitreißende Melodien, eine Mischung, die einem problemlos den Tag retten kann.

Autor:

Andrea Schröder aus Bochum

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