Ruhrtriennale beginnt am 9. August - Auftaktpressekonferenz in der Jahrhunderthalle

Einen ersten musikalischen Eindruck von der Musiktheaterproduktion „Universe, Incomplete“
(Uraufführung am 17. August) präsentierte bei der Auftaktpressekonferenz zur Ruhrtriennale die Sängerin Tora Augestad, begleitet von Bendix
Dethleffsen am Klavier.
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  • Einen ersten musikalischen Eindruck von der Musiktheaterproduktion „Universe, Incomplete“
    (Uraufführung am 17. August) präsentierte bei der Auftaktpressekonferenz zur Ruhrtriennale die Sängerin Tora Augestad, begleitet von Bendix
    Dethleffsen am Klavier.
  • hochgeladen von Annette Schröder

Ruhrtriennale 2018: das sind 33 Produktionen und Projekte, davon 20 Eigen- und Koproduktionen sowie 16 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Deutschlandpremieren und Installationen. Die Spielorte sind Duisburg, Essen, Bochum und Gladbeck, die Eröffnung findet am Donnerstag, 9. August, in der in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord, und zwar mit einer Rede der indischen Umwelt-Aktivistin Vandana Shiva. 

Bei der Auftaktpressekonferenz in der Bochumer Jahrhunderthalle gaben die Sängerin Tora Augestad, begleitet von Bendix Dethleffsen am Klavier einen ersten musikalischen Eindruck von der Musiktheaterproduktion „Universe, Incomplete“(Uraufführung am 17. August, Jahrhunderthalle) präsentierte.
In seiner neuesten Kreation entwickelt Regisseur Christoph Marthaler eine ganz neue Perspektive auf Charles Ives unvollendet gebliebene „Universe Symphony“. "Charles Ives hat unglaublich utopische Werke geschaffen", sagt Marthaler. "Wir improvisieren mit diesen Klängen hier in der großen Halle", freut sich der Artiste associé der Ruhrtriennale.
Im Gespräch mit Stefanie Carp berichteten Bühnenbildnerin Anna Viebrock und der musikalische Leiter Titus Engel von den Proben in der Jahrhunderthalle Bochum, die für diese außergewöhnliche Produktion erstmals komplett bespielt wird. "Wir haben verschiedene Stücke von Ives ausgewählt, um sozusagen ein eigenes ,Universe' zu bilden", erklärt Engel. Das geschieht zusammen mit den Bochumer Symphonikern, zusätzlichen Schauspielern und Sängern sowie einem mobilen Ensemble, zusammengestellt von Titus Engel.

Am 16. August, wird auch das Festivalzentrum der Ruhrtriennale eröffnet: Der„Third Space“, den die Künstler- und Architektengruppe raumlaborberlin auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle entstehen lässt, besteht aus einem gestrandeten Flugzeug, das – unter tatkräftigerBeteiligung der Besucher – in den nächsten drei Jahren weiter ausgebaut und kontinuierlich transformiert wird. Bei der Auftaktpressekonferenz konnte man die Baustelle des "Third Space" schon einmal in Augenschein nehmen – siehe Fotos.

Zur Ruhrtriennale 2018, die sich in diesem Jahr den Themen Krieg, Vertreibung und Migration widmet, sind vom 9. August bis 23. September fast 1000 Künstler aus rund 30 Ländern zu Gast im Ruhrgebiet. 

Autor:

Annette Schröder aus Bochum

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