Kriegsende und Revolution
BOCHUM 1918 BIS 1920

Gedenktafel am Bahnhof Wetter/Ruhr, eingeweiht 1989 (auf Initiative der Autorin)
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  • Gedenktafel am Bahnhof Wetter/Ruhr, eingeweiht 1989 (auf Initiative der Autorin)
  • Foto: Thea Struchtemeier
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Kriegsende, Wahlrechtsreformen, soziale Bewegungen, ethnische Besonderheiten, Gewalterfahrungen, Sozialisierungsbestrebungen, das kulturelle Leben in Zeiten der Revolution und der Ruhrkampf sind Themen eines Symposiums, das vom Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, dem Stadtarchiv Bochum sowie dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochumveranstaltet wird.
Herzliche Einladung!

Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldungen sind jedoch erbeten unter
0234/9109510 oder stadtarchiv@bochum.de.
Veranstaltungsort ist das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47, 44789 Bochum.

Die Veranstaltung beginnt am 7. Dezember mit einem Vortrag zur Einführung des Frauenwahlrechtes vor 100 Jahren und endet am darauffolgenden Tag, 8. Dezember.

Erfolgreich oder gescheitert?

Die Veranstaltung stellt sich diesen Fragen: Wie bewerten wir 100 Jahre nach der Revolution von 1918/19 die Vorgänge am Ende des Ersten Weltkriegs? War es eine erfolgreiche Revolution, die einen erheblichen Demokratisierungsschub brachte und den Weg frei machte für eine parlamentarische und soziale Republik? Oder war es eine gescheiterte Revolution, die es nicht vermochte, eine andere Wirtschafts- und Sozialordnung zu etablieren? Das Symposium widmet sich diesen Fragen im Kontext der regionalen Entwicklungen im Ruhrgebiet

DAS PROGRAMM

FREITAG, 7. Dezember

18:00 Uhr
Begrüßung

18:15 Uhr
Hedwig Richter
Die Einführung des Frauenwahlrechts als „Selbstverständlichkeit“?
Kontinuitäten und Revolution

SAMSTAG, 8. Dezember

10:00 Uhr
Stefan Berger
Die Revolution in Rheinland und Westfalen im nationalen und internationalen Kontext

10:50 Uhr
Wulf Schade
„Ruhrpolen“ im Ersten Weltkrieg und deren Rolle in der Revolution

11:40 Uhr
Wilfried Reininghaus
Neukonstituierung der Parteienlandschaft in Bochum und Wahlen im Januar und März 1919

12:30 Uhr Mittagsimbiss

13.20 Uhr
Ingrid Wölk
Zwischen Heimat, Front + Revolution. Bochum 1914 bis 1920.
Zugleich eine Einführung in die gleichnamige Ausstellung

14:10 Uhr
Klaus Wisotzky
Otto Hue und die Sozialisierungsbestrebungen im Ruhr-Bergbau

15:00 Uhr Kaffeepause

15:20 Uhr
Uwe Ketelsen
Der Wille zur geistigen Form in Zeiten gefühlter innerer und äußerer Bedrängnis.
Das Ende des Ersten Weltkriegs und das Bochumer Theater.

16:10 Uhr
Günter Gleising
Kapp-Putsch und Ruhr-Kampf

Thea Struchtemeier

Gedenktafel am Bahnhof Wetter/Ruhr, eingeweiht 1989 (auf Initiative der Autorin)
Gedenktafeleinweihung am Bahnhof Wetter/Ruhr 1989

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