Finalisten des Deutschen Gründerpreises

Ein unscheinbarer Metallzylinder, der es aber in sich hat. Die erfolgreichen Existenzgründer Marcel Delker (l.) und Sven Schulz von TerraTransfer schafften es mit ihrer Geschäftsidee ins Finale des Deutschen Gründerpreises 2011.
  • Ein unscheinbarer Metallzylinder, der es aber in sich hat. Die erfolgreichen Existenzgründer Marcel Delker (l.) und Sven Schulz von TerraTransfer schafften es mit ihrer Geschäftsidee ins Finale des Deutschen Gründerpreises 2011.
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

Zwar reichte es nicht für den Deutschen Gründerpreis 2011, doch Marcel Delker und Sven Schulz von TerraTransfer sehen sich trotzdem als Gewinner: „Die Preisverleihung in Berlin war gigantisch. Wir haben viele wertvolle Kontakte geknüpft. Jetzt müssen wir was daraus machen!“
Erstmals schaffte es mit „TerraTransfer“ ein Bochumer Unternehmen in das Finale des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie „Start up“. Die Sparkasse Bochum hatte das Unternehmen für den Preis vorgeschlagen.
Die in Wattenscheid beheimateten Unternehmer erhalten als Finalisten nun ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching durch die Porsche Consulting GmbH, ein Medientraining und Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

2008 wurde das Unternehmen „TerraTransfer“ als Ausgründung des geografischen Institutes der Ruhr-Universität von fünf ehemaligen Studenten gegründet. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer hat das 2009 ins Leben gerufene „KompetenzCenter Existenzgründung“ der Sparkasse die Jungunternehmer durch die ersten Jahre begleitet. „Erfolgreiche Firmengründungen bilden die Grundlage für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum“, so Karl Jochem Kretschmer, stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse. Allein 2010 unterstützt das Institut 79 Gründer mit 117 Krediten mit einem Gesamtvolumen von 5,1 Mio. Euro.
„TerraTransfer“ entwickelt Hard- und Software mit der Umweltdaten auf einfache Weise gemessen werden können, beispielsweise die Pegelstände von Flüssen oder Gewässergüte von Seen, die per Internet bereit gestellt werden. Rund 1.000 dieser Messsensoren sind schon im Einsatz und liefern fast in Echtzeit die gewünschten Daten. Inzwischen beschäftigt die Firma 16 Mitarbeiter an zwei Standorten und hat einen Vertriebspartner in der Schweiz, der die Technologie in 30 Ländern vertreibt.eur

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