Lokalkompass auf Augenhöhe: Erstes Treffen der BürgerReporter

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Mit der Idee hatte sich Redaktionsleiter Ernst-Ulrich Roth bereits seit ein paar Monaten getragen und sie nach abtastenden Voranfragen auch schließlich umgesetzt.
Von den derzeit über 600 in Bochum registrierten BürgerReportern kam entgegen eigener Erwartung der aktiven Schreiber dann allerdings erst einmal nur ungefähr ein Dutzend zum ersten Treffen des Lokalkompass abseits der virtuellen Welt.
So wurde die Veranstaltung, zu der der Stadtspiegel am vergangenen Freitag, 20.04.12 ab 18.00 Uhr auf die im vierten Stock des Stadtwerke-Hochhauses gelegene gläserne Empore geladen hatte, zu einer gemütlich netten Runde mit angenehm persönlichem Touch.

Auf menschlich nette Weise brachte Ernst Ulrich Roth als LK-Moderator den anwesenden BürgerReportern seinen Respekt und seine Anerkennung über ihren Einsatz für die am 17. Juni letzten Jahres gestartete Bürger-Community lokalkompass.de zum Ausdruck und würdigte die überwiegend vorherrschende Disziplin der eingestellten Kommentare.

Der Stadtspiegel könne nicht an jedem Ort der Stadt gleichzeitig präsent sein, um zu berichten. Es sei deshalb wertvoll, dass es interessierte Bürger gebe, die bei Veranstaltungen oder Ereignissen an Ort und Stelle seien und gerne Beiträge erstellten, um über das zu informieren, was den Bürger interessiert, was den Verein oder den Einzelnen betrifft oder durchaus auch betroffen mache.
Auf diese Weise entstehe eine bunte Informationsplattform, die ihre Vielfalt aus dem unterschiedlichen Blickwinkel der Aktiven schöpfe und zur Diskussion anrege.

Zusammen mit Community-Managerin Beatrix Gutmann von der Essener Zentralredaktion, Verlags-Redaktionsleiter Thomas Knackert und Objektleiter Uwe Mügge informierte er auf lebendig zwanglose Art über die Funktionsweise des Systems wie von dessen Grenzen und Schwierigkeiten sowie über die Schwierigkeiten und Grenzen ehrenamtlicher Berichterstattung, die im Eifer des Gefechts leicht übersehen werden können.

Die Gesprächsrunde dieses Freitagabends war gut und wichtig, weshalb ihr auch ein Dank gebührt. Interessant war dabei die Erfahrung, dass man sich eigentlich nicht kannte, sich dennoch aber auch nicht fremd vorkam. Es schien ganz so zu sein, als sei durch die Nutzung der Plattform über Monate ganz unmerklich ein Prozess in Gang gekommen, der mit Hilfe der verfassten Beiträge und Kommentare eine Annäherung ermöglicht hat, die die persönliche Kontaktaufnahme erleichterte.

Daneben aber brachte jener erste Abend die Gewissheit mit sich, als Laie in seiner ganz persönlichen Ausdrucksweise anerkannt zu werden, im Falle auftretender Unsicherheiten unter den wohlwollend kontrollierenden Blicken der Redaktion in guten Händen zu sein und jederzeit um Rat und Hilfe bitten zu dürfen.

So war es die Begegnung auf Augenhöhe, die bei dem ersten Zusammentreffen von Redaktion und BürgerReportern nach Einrichtung der Community den sicheren Eindruck vermittelte, mit seiner Registrierung und der Tätigkeit für Lokalkompass eine positive Entscheidung getroffen zu haben, die ein Weitermachen in jedem Fall lohnenswert erscheinen lässt.

Autor:

Sabine Schemmann aus Bochum

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