Gegen Pro NRW: Bottrop ist bunt statt braun

Mit Plakaten, Trillerpfeiffen und Rasseln waren die Gegendemonstranten ausgestattet, um „Pro NRW“ in Empfang zu nehmen. Foto: Kappi | Foto: Michael Kaprol
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Keine Chance den Rechten! Der rechtsextreme Verein „Pro NRW“, der am Montag Nachmittag im Rahmen einer Bustour auch die Merkez-Moschee an der Prosperstraße angesteuert hatte, bekam von den Bottropern ordentlichen Gegenwind zu spüren. Rund 1.000 Gegendemonstranten hatten sich eingefunden, um die „Pro NRW“-Leute mit Plakaten „Bunt statt braun“, Trillerpfeifen, Rasseln und Gebrüll zu empfangen. Auch die Polizei war mit einer großen Zahl an Einsatzkräften vor Ort - um zu ordnen und im Bedarfsfall eingreifen zu können. Doch zum Glück blieb alles friedlich.
Zu der Gegendemonstration hatte das Bottroper „Bündnis gegen rechts“ aufgerufen. Ihm waren nicht nur viele Bewohner des Stadtteils, sondern auch Mitglieder aller im Rat vertretenen Parteien, Kirchen und Vereinen gefolgt. Bürgermeister Klaus Strehl zeigte sich im Namen der Stadt solidarisch mit der islamischen Gemeinde. Anwesend waren auch die Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper und der ehemalige Bottroper SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Grasedieck.
Nach dem Bekanntwerden der Pläne von „Pro NRW“ hatte sich in Bottrop schnell Widerstand formiert.

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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