Prozessbeginn - Anwälte werfen Peter S. Mord vor

Vor dem Essener Landgericht hat am Montag der Prozess gegen den Apotheker Peter S. begonnen, dem vorgeworfen wird, in 61.980 Fällen bei der Zubereitungen von Krebsmedikamenten gepanscht zu haben.

Betroffen sind über 4.000 Patienten in sechs Bundesländern. Die Infusionen enthielten laut Anklage jedoch nicht die angegebenen Wirkstoffmengen, sondern waren verdünnt oder enthielten nur Kochsalz. Der vorsitzende Richter Johannes Hidding ließ bereits kurz vor Prozessbeginn Patienten und ihre Angehörigen zur Nebenklage zu. Da der Verdacht eines Tötungsdeliktes gegeben sei, forderte einer der Anwälte einer Nebenklägerin, den Fall nicht vor der Wirtschaftskammer, sondern vor dem Schwurgericht zu verhandeln. Peter S. habe "billigend den Tod von Menschen in Kauf genommen".

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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