Alfred Grimm: 150 Arbeiten auf 30 Quadratmetern

Alfred Grimm und Bilder seiner aktuellen Ausstellund in der Galerie Kleeblatt
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Happy Birthday, lieber Alfred Grimm: 150 Arbeiten auf 30 Quadratmetern. Die Galerie Kleeblatt gratuliert mit einer Geburtstags-Ausstellung: Vom 19. Juni („ExtraSchicht“ auf Lohberg) bis 16. Juli 2010. Montags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr kann man dort einen ungewöhnlich kompakten Überblick über das Grimmsche Schaffen erhalten.

Die Frage, die man Künstler nie stellen darf, ist ja die Frage nach dem „Wie und warum sind Sie denn Künstler geworden?“ Denn eigentlich beantworten ja die Werke diese Frage. Doch „gottseidank“ ist Alfred ja auch ein Lehrer und das mit Passion und „dumme Fragen“ gewöhnt. Sein Berufswunsch war auch nicht pauschal Künstler, sondern einmal Kunst-Erzieher zu werden.

Die Fähigkeit Dinge zu erklären und weiter zu geben lag ihm. Vielleicht auch, weil er nach dem frühen Tod der Mutter schon jung Verantwortung für seine kleinen Geschwister übernommen hatte. Auch sein Kunstlehrer spielte eine Rolle, denn der gab ihm einen entscheidenden Hinweis: „Als Kunst-Erzieher muss man künstlerische Potenz haben.“

Nach Abi und Wehrdienst beim Bundesgrenzschutz ging Alfred Grimm als Lehramtsstudent nach Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie auch beim großen Joseph Beuys studierte: „Beuys war eigentlich mehr in therapeutisch menschlicher Hinsicht als künstlerisch wichtig in meinem Leben.“, zieht Grimm heute Bilanz. Sein zweites Lehramtsfach war Biologie. Nach einer kurzen Zeit an einem Duisburger Gymnasium fing Alfred Grimm als Kunst- und Biologie-Lehrer an seinem alten Dinslakener Theodor-Heuss-Gymnsium an: „Ich kannte doch alle Lehrer“. (Und er hat das bis zu seiner Pensionierung „nie bereut“).

An der Düsseldorfer Kunstakademie ist ihm auch seine große Liebe Barbara begegnet: „Als sie in ihrem roten Pulli durch die Gänge lief, wußte ich, das ist sie.“ Zwei erwachsene Söhne hat das Paar. Und sie haben sich in der Arbeit - oft auch kritisch - all die Jahre bestens ergänzt. (Zur Rubin-Hochzeit nach 40 Jahren Ehe wollte Barbara aber keinen solchen Stein...).
Dem Niederrhein Anzeiger ist Alfred Grimm immer wieder als Künstler und Kunstsachverständiger ein wohlwollender Spiritus Rector gewesen und oft ganz praktisch: Eine große Hilfe!

„Mein DINsLAKEN“

Auch bei der großen Niederrhein- Anzeiger-Malaktion „Mein DINsLAKEN“, (Idee: Caro Dai) an der mehr als 500 kleine und große kreative Dinslakener unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Heidinger teilnahmen, unterstützte Alfred Grimm mit Rat und Tat diese, nur mit lokalen Sponsoren auf die Beine gestellte „Local Hero“-Aktion zur Kulturhauptstadt 2010. Er selbst schuf zu diesen Anlass eine limitierte „DINsLAKEN für Liebende“-Edition ( NA-Lokalkompass.de / Dinslaken: 1. Dinslakener Literatur-Hotel-Preis).
Die schönsten „DINsLAKEN“ (darunter auch die von (rechts) der Lebenshilde Dinslaken und (unten) von Lara und Nathalie) der NA-Malaktion werden ebenfalls am Samstag, den 19. Juni bei der „ExtraSchicht“ zu sehen sein. Und hier jetzt auch unsere herzliche Geburtstagsgratulation an den Meister: „Hoch soll er leben, dreimal hoch!“ (Text: cd)

Autor:

Günter Hucks aus Dinslaken

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