Berlin auch in Dinslaken

Diskutierten Soziales: Peter Kiehlmann aus dem Kreistag, Dr. Michael Heidinger, Generalsekretär Mike Groschek, Minister Schneider, und Friedhelm Wlcek. Foto: Heinz Kunkel.
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Ideale hat Gewerkschafter Guntram Schneider auch als NRW Arbeitsminister nicht vergessen. Als Ehren-gast beim SPD-Neujahrsempfang ausgerechnet am Karnevalssonntag machte er´s deutlich. Sozialversicherungspflichtig werde nur noch in der Leiharbeit gearbeitet, kritisierte er ebenso wie den weiteren Anstieg von befristeten Arbeitsplätzen. Dass Frauen immer noch nicht dieselben Löhne erhielten wie männliche Kollegen, müsse geändert werden.

Einige hundert Besucher waren zum ersten NeujahrsEmpfang der SPD (nach ein paar Jahren Pause) gekommen: Viele suchten die Gelegenheit zum Plausch mit ihrem Abgeordneten und NRW-Generalsekretär Michael Groschek, Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, oder SPD-Chef Friedhelm Wlcek in der Kathrin Türks-Halle. Kreisthemen konnten mit Kreistagsmitglied Peter Kiehlmann erörtert werden.
Zum pfleglichen Umgang miteinander sollte der Neujahrsempfang beitragen, hatte sich die SPD gewünscht und deshalb Vertreter der Ratsparteien, von Feuerwehr und weiteren Verbänden und Vereinen eingeladen.
Themen waren lokal. Die Stadtentwicklung, besonders der Altstadt, interessierte, aber auch die leidvollen Sparzwänge. Für möglichst große soziale Ausgewogenheit trotz der angespannten Haushalts-Lage will sich die SPD einsetzen. Gemeinsame Arbeit aller Fraktionen wird angestrebt.
Und über Gespräche Kompromissbereitschaft und die Verhinderung von Blockadepolitik. Und natürlich nahm die Berliner Politik breiten Raum ein. Wer „König Otto Rehagles“ als weiterer spektakulärer Repräsentant in die Bundeshauptstadt folgen sollte, war heißes Thema. Erfreut über den Rücktritt Christian Wulffs zeigte sich Michael Groschek. Und hoffte auf keinen kleinkarierten Parteienstreit. Ein später Rücktritt, befanden die Gäste.

„Nach zwei Fehlversuchen nicht mehr auf Frau Merkel verlassen“, hatte sich Groschek für die Kandidatensuche gewünscht. Und befunden, dass die FDP gut beraten sei, dem Vorschlag von Rotgrün zuzustimmen.
Groschek wurde schließlich bestätigt. „Besser spät als nie“, freut sich Groschek nun über die Wahl seines Wunschkandidaten Joachim Gauck. Der nächste Neujahrsempfang ist angedacht. (Erschienen im Niederrhein Anzeiger KW 08/12, Text: Anne Buerbaum)

Diskutierten Soziales: Peter Kiehlmann aus dem Kreistag, Dr. Michael Heidinger, Generalsekretär Mike Groschek, Minister Schneider, und Friedhelm Wlcek. Foto: Heinz Kunkel.
Diskutierten Soziales: Peter Kiehlmann aus dem Kreistag, Dr. Michael Heidinger, Generalsekretär Mike Groschek, Minister Schneider, und Friedhelm Wlcek. Foto: Heinz Kunkel.
Autor:

Caro Dai aus Essen-Werden

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