Mitgliederversammlung 2014 im Friedensdorf

Am 31.05.2014 fand die Mitgliederversammlung des Friedensdorfes in der Dinslakener Zentralstelle der Einrichtung statt.

Aus den Arbeitsbereichen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht traditionell ein Bildervortrag der die vielfältige Arbeit der Kinderhilfsorganisation des vergangenen Jahres illustriert: Zwei große Hilfseinsätze mit Charterflügen in Zentralasien und zwei in Angola, der eine erst Anfang des Monats abgeschlossen, dazu kommen Dienstreisen in die einzelnen Partnerländer, Besuche, der Austausch von hier behandelten Kindern und natürlich die Hilfsprojekte in den Ländern vor Ort. Auch die friedenspädagogische Arbeit des Bildungswerkes wurde erläutert.

Kaukasus Dienstreise
Am Freitag erst war ein Team aus dem Kaukasus zurückgekehrt: in Ihrem Ergänzungsbericht ging Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Susanne Grünewald auch auf die Erlebnisse der Mitarbeiterinnen ein: erfreulicherweise ist die Einzelfallhilfe in Armenien und Georgien nur noch in Einzelfällen notwendig. Die meisten Kinder können in ihrer Heimat behandelt werden. Einige wenige Zusagen zur Behandlung in Deutschland wurden dennoch getroffen. Besorgt hatte das Team jedoch über die noch immer schwelenden Konflikte der Region berichtet, die hier kaum Erwähnung in den Medien finden. Besonders um die Region Nargony Karabach streiten sich Armenien und Aserbaidschan und die Kinder wachsen mitten in diesem Konflikt und mit Feindbildern der Nachbarn auf.

Formelles
Die Regularien, der Rechenschaftsbericht, die Entlastung des Vorstandes und anstehende Neuwahlen durch die Mitgliederversammlung wurden zügig durchgeführt. Die folgenden Wiederwahlen standen an und die Kandidaten wurden erwartungsgemäß in Ihrem Amt bestätigt: Herr Stefan Hennig als stellvertretender Vorsitzender, Herr Dr. med. Ralf Peppmüller als Beisitzer, Frau Annegret Hübbers-Brechtmann als Schriftführerin. Die langjährige Revisorin Frau Marianne Bobbenkamp schied aus der Kommission aus. An ihre Stelle wurde Herr Torsten Lamers gewählt. Herr Matthias Koch wurde in seinem Amt bestätigt.

Satzungsänderung
Die Richtlinien des Deutschen Instituts für soziale Fragen, kurz DZI, waren Grund für eine Satzungsänderung die von der Mitgliederversammung verabschiedet wurden.

2 tragische Todesfälle
Einer traurigen Pflicht musste Frau Dr. Grünewald im Rahmen der Versammlung auch noch wahrnehmen: zwei der erst Anfang Mai über das Friedensdorf in Deutschland aufgenommenen Kinder sind in der vergangenen Wochen verstorben. Ein Mädchen starb in einem Krankenhaus in Rheinland-Pfalz, ein Junge in Oberhausen. Ihnen wurde in einem Moment des Schweigens gedacht.

Autor:

Ana Lange aus Dinslaken

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