Verdacht bestätigt
Weitere Wolfsnachweise im Wolfgebiet Schermbeck

Wolfgebiet Schermbeck

Schermbeck. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt drei weitere Wolfsnachweise im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck.

Nach genetischen Untersuchungen von Speichelproben ist nun erwiesen, dass die am 23.09. in Dinslaken und am 25.10. in Hünxe getöteten Schafe von einem Wolf gerissen worden sind. Bewiesen ist nun auch, dass 11 Damtiere am 27.10. in einem Wildgehege in Dinslaken ebenfalls von einem Wolf getötet wurden. Der 2 Meter hohe Knotengeflechtzaun wies geeignete Durchschlupfmöglichkeiten für den Wolf auf. Der Tierhalter wurde gebeten diese Schwachstellen auszubessern.
In allen drei Fällen wurde also ein Wolf als Verursacher festgestellt, die Individualisierung des Tieres ist beim Senckenberg Institut jedoch noch in Bearbeitung.
Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf desUmweltministeriums stellen. Weitergehende Informationen sind im Wolfsportal des LANUV zu finden.
Liste der Wolfsnachweise und weitere Informationen im Wolfsportal des LANUV: wolf.nrw.

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