Nester der Eichenprozessionsspinner-Raupen werden zentral erfasst
Stadt Dorsten schreitet ein

In den letzten Tagen hat die Stadtverwaltung Dorsten die ersten Hinweise von  Bürgern auf Nester der Eichenprozessionsspinner-Raupen erhalten. Wie in den vergangenen Jahren werden die Nester an städtischen Bäumen in Abstimmung zwischen Ordnungsamt und Grünflächen-Abteilung durch eine Fachfirma beseitigt.
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  • In den letzten Tagen hat die Stadtverwaltung Dorsten die ersten Hinweise von Bürgern auf Nester der Eichenprozessionsspinner-Raupen erhalten. Wie in den vergangenen Jahren werden die Nester an städtischen Bäumen in Abstimmung zwischen Ordnungsamt und Grünflächen-Abteilung durch eine Fachfirma beseitigt.
  • Foto: Bludau
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

In den letzten Tagen hat die Stadtverwaltung Dorsten die ersten Hinweise von  Bürgern auf Nester der Eichenprozessionsspinner-Raupen erhalten. Wie in den vergangenen Jahren werden die Nester an städtischen Bäumen in Abstimmung zwischen Ordnungsamt und Grünflächen-Abteilung durch eine Fachfirma beseitigt.

Nester können gemeldet werden per E-Mail an epsmeldung@dorsten.de oder telefonisch unter 02362 / 66 44 43.
 
Die eingehenden Meldungen werden zentral erfasst. Die Liste wird täglich priorisiert. Nach Prüfung werden Fachfirmen mit der Beseitigung der EPS-Nester an städtischen Bäumen beauftragt.

Besonders sensible Stellen wie Schulen, Kindergärten, Spiel- und Sportplätze oder Altenheime werden dabei vorrangig abgearbeitet. Durch die tägliche Priorisierung ist es allerdings nicht möglich zu sagen, wann welche Nester durch die beauftragten Firmen beseitigt werden können.

Meldungen zu EPS-Raupen an Bäumen anderer Straßenbaulastträger (Kreis Recklinghausen, Straßen.NRW) werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Privatleute, deren Bäume von EPS-Raupen befallen sind, können eine Fachfirma mit der Beseitigung beauftragen. Es gibt allerdings keine Pflicht dazu. Es liegt auch im Ermessen der Eigentümer, die Nester zu „dulden“.

Die Raupen der Eichenprozessionsspinner tragen kleine Flimmerhärchen, die je nach Empfindlichkeit bei Kontakt unangenehme Nesselreize und allergische Reaktionen auslösen können. Kontakt mit den Raupen sollte ernst genommen, bei starken Reaktionen ein Arzt aufgesucht werden. In akuten Fällen zum Beispiel im Bereich von Spielplätzen und belebten Wegen und Plätzen kommt die Feuerwehr raus und sperrt diesen Bereich dann ab.

Fotos: Bludau

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