Weihnachtsmann entführt: Ein Fall für die "SOKO Wuff"

Hochmotivierte "Kommissare" und ihre Spürnasen: Die "SOKO Wuff" ging den Spuren im Barloer Busch nach. Fotos: Borgwardt
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Ein spektakulärer Fall erschüttert Dorsten: Offenbar ist der Weihnachtsmann kurz vor dem Fest entführt wurden. Die Spuren führen in den Wald - und eine motivierte Sonderkommission mit ihren Spürhunden geht ihnen nach. Zu diesem ungewöhnlichen Szenario hatte Hundetrainerin Kerstin Hoppius einige Unerschrockene in den Winterwald eingeladen.

Der Barloer Busch ist normalerweise ein ruhiges Stadtwäldchen nahe der Marler Straße, in dem Spaziergänger und Jogger ihre Runden drehen. Am zweiten Advent aber füllte fröhliches Bellen und Rufen die kalte Waldluft, als eine Gruppe Kinder, Hunde und Erwachsene in gemeinsamer Mission durch den beginnenden Schneefall stapfte. Zusammengeführt und organisiert wurde die Gruppe von der Dorstener Hundetrainerin Kerstin Hoppius. Zum Jahresabschluss hatte sie sich eine besondere Schnitzeljagd ausgedacht, bei der ein ungewöhnlicher Kriminalfall zu lösen war: Wer hat den Weihnachtsmann entführt? 

Mit den wachen Augen der Kinder, den empfindlichen Nasen der Hunde und der gemeinsamen Führungsstärke der Erwachsenen suchten die Teilnehmer nun nach versteckten Hinweisen, die auf mögliche Verdächtige hinweisen könnten. So fanden sich nach und nach auf zuvor verborgenen Hinweiskarten Indizien, Alibis und Tatverdächtige, aber auch handfeste Spuren wie Geschenkpakete oder weiße Haare im Gebüsch. War es die unzufriedene Frau des Weihnachtsmannes, die hinter der Entführung steckte, oder eher der eifersüchtige Nikolaus? Konnte es Rentier Rudolf gewesen sein, oder hatten sich gar die Heiligen Drei Könige gegen den Gabenbringer verschworen? In amüsanten zwei Stunden wanderte die "SOKO Wuff" über die waldgesäumten Pfade, die zunehmend unter dem einsetzenden Schneefall verschwanden.

Am Ende war der Fall mit vereinten Kräften gelöst, und die von Frau Holle zugepuderte Gruppe wärmte sich zufrieden bei heißem Tee und selbstgebackenem Kuchen auf. Man kann vermuten, dass es nicht der letzte Fall für die "SOKO Wuff" gewesen sein könnte.

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