Weiterhin können nur über 80-Jährige Termine bei der KVWL für das Dortmunder Impfzentrum vereinbaren
Bei Über 70-Jährigen ist noch Geduld gefragt

Impfterminvergabe: Termine unter 116117 gibt es weiterhin nur für über 80-Jährige. | Foto: Malteser
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Es geht voran beim Impfen in Westfalen-Lippe: Seit dem 8. Februar wurden fast 190.000 Bürgerinnen und Bürger in den 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe gegen das Coronavirus geimpft. Mit dem Start der Zweitimpfungen für die über 80-Jährigen in dieser Woche wurden die Kapazitäten der Impfzentren weiter hochgefahren und auch die Impfungen in den Pflegeheimen sind nahezu abgeschlossen.

Das NRW-Gesundheitsministerium stellte am vergangenen Montag deshalb den Impfplan für die zweite Priorisierungsgruppe vor, in der sich neben den über 70-Jährigen auch chronisch Kranke und verschiedene Berufsgruppen wiederfinden. „Die Impfung ist unser Weg raus aus der Pandemie. Die Impfzentren in unserer Region sind nun seit fast einem Monat in Betrieb und ich kann sagen, dass es im Großen und Ganzen sehr gut läuft, obwohl wir vereinzelt immer noch mit den Konsequenzen fehlerhafter Terminbuchungen zu kämpfen haben“, erklärt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Nur über 80 wird geimpft

Insgesamt wurden bereits mehr als 740.000 Impftermine (Erst- und Zweittermine) für die Bürgerinnen und Bürger im Alter von mindestens 80 Jahren über die Terminbuchungsplattform unter www.116117.de bzw. telefonisch unter 0800 116 117 02 vergeben. „Es ist immer noch möglich, Termine zu buchen, allerdings gilt dies weiterhin nur für die über 80-Jährigen. Wer nicht zu dieser Gruppe gehört und dennoch einen Termin bucht, wird nicht geimpft. Wir bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, von einer Terminbuchung abzusehen, wenn sie nicht zur entsprechenden Altersgruppe gehören, um die Terminkapazitäten nicht zu blockieren“, so Spelmeyer. „Mittlerweile ist der Kreis der Personen, der einen Impftermin vereinbaren darf, deutlich gewachsen. Gleichzeitig wächst jedoch auch die Ungeduld bei denjenigen, die noch nicht dran sind. Das kann ich natürlich nachvollziehen, denn wir sehnen uns alle nach unserem alten Leben zurück. Die KVWL ist jedoch dazu verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten“, betont Dr. Volker Schrage, stellvertretender KVWL-Vorstandsvorsitzender.

Weiterhin Geduld nötig

Wann genau eine Impfung für die 70-Jährigen und die Chroniker möglich sein wird, wie genau dann das Anmeldeverfahren aussieht und wann die Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärzte starten, ist im Moment noch nicht entschieden. „Wir werden die Bürger aber wie gewohnt umfassend informieren, wenn es soweit ist“, versichert Dr. Schrage. Bis dahin bittet er die Bürger weiterhin um Geduld.

Die KVWL weist in diesem Zusammenhang auch noch einmal darauf hin, dass die Terminvergabe für die Beschäftigten der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe über die Kreise und kreisfreien Städte organisiert wird. Die KVWL kann hier weder Auskunft erteilen, noch Termine vergeben. Die KVWL ist vom NRW-Gesundheitsministerium mit der Durchführung der Impfungen beauftragt worden, entscheidet aber nicht über Fragen der Priorisierung oder die weitere Impfstrategie.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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