Auszeit von schwierigen Lebensumständen

Auf Einladung des Konzerthauses Dortmund besuchten 30 Teilnehmer einer Bildungs- und Integrationsmaßnahme für geflüchtete Menschen des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) und des Werkhof Projekts ein Konzert des Parker Quartetts. Dem CJD ist besonders daran gelegen, den Teilnehmern nicht nur einen Einblick in die Arbeitswelt Deutschlands zu geben, sondern ihnen auch die Kultur näher zu bringen. Dazu gehörte nun der Besuch eines Konzertes.

„Die Flüchtlinge kommen aus einer Welt, die geprägt ist von Krieg, Heimatverlust und Sorgen um die Familie. Die zwei Stunden Auszeit waren daher genau das Richtige, um einmal die alltäglichen Sorgen und ihre schwierigen Lebensverhältnisse vergessen zu können“, sagte Amelie Rotthoff vom CJD nach dem Konzert.

CJD-Maßnahme: Geflüchtete besuchten das Konzerthaus

Die Flüchtlinge kommen aus dem Iran, dem Irak, aus Syrien und Somalia. Sie absolvieren beim CJD in Eving eine so genannte „KompAS“-Maßnahme (Kompetenzfeststellung, Aktivierung und Sprachaufbau), in der sie sozialpädagogisch betreut werden und einen Integrationskurs durchlaufen. Einmal pro Woche arbeiten die Teilnehmer zudem in den CJD-Werkstätten in Marten.

Ziel dieser Maßnahme ist es, herauszufinden, wo die Stärken der Teilnehmer liegen, um ihnen den Weg auf den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Finanziert wird die Maßnahme, bei der das CJD mit dem Werkhof kooperiert, durch die Bundesagentur für Arbeit.

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