Drei Raubüberfälle in kürzester Zeit - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht nun Zeugen, die weitere Angaben zu dem Täter machen können.
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  • Foto: Magalski
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Im Bereich des Fredenbaumparks ist es am Freitagmorgen (26. Oktober) zu drei Raubüberfällen in kürzester Zeit gekommen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Den ersten Raub meldete eine 20-jährige Dortmunderin. Sie gab an, gegen 7.10 Uhr von der nahegelegenen U-Bahn-Haltestelle kommend, auf der Beeethovenstraße unterwegs gewesen zu sein. Sie bemerkte einen Fahrradfahrer hinter sich, der schließlich mit seinem Rad neben sie fuhr. Unvermittelt griff der Mann dann nach ihrer Handtasche und versuchte sie ihr zu entreißen. Dies gelang ihm jedoch nicht und so fuhr er auf seinem Fahrrad weiter in Richtung des Fredenbaumparks.

Dort kam es gegen 7.20 Uhr zu einer zweiten Tat. Betroffen war ein 60-Jähriger aus Dortmund. Er befand sich auf einem Gehweg nahe der Straße Westerholz, als seinen ersten Angaben zufolge ein Radfahrer an ihm vorbeifuhr. Dieser stieg einige Meter weiter ab. Als der 60-Jährige an dem Unbekannten vorbeiging, schlug dieser ihn unvermittelt und warf ihn zu Boden. Dort trafen den Dortmunder mehrere Tritte. Der Täter entriss dem am Boden Liegenden schließlich seine Umhängetasche und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Dortmunder blieb schwer verletzt zurück und muss nun in einem Krankenhaus stationär behandelt werden.

Ebenfalls im Fredenbaumpark, in direkter Nähe zum zweiten Tatort, wurde schließlich eine 19-jährige Dortmunderin Opfer des dritten Überfalls. Ein ihr entgegenkommender Fahrradfahrer stoppte ihren Aussagen zufolge kurz vor ihr ab und sprach sie an. Bevor sie jedoch antworten konnte, schlug der Mann ihr ins Gesicht und riss ihr die Tasche aus der Hand. Anschließend fuhr er in Richtung Osten davon.
Die 19-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die weitere Angaben zu dem Täter machen können. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 25 bis 35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, südländisches Aussehen. Er sprach demnach mit einem Akzent und trug eine dunkle Hose, eine dunkle Jacke und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen. Der Mann war auf einem dunklen, vermutlich älteren Herrenfahrrad unterwegs, an dessen Rahmen etwas Reflektierendes angebracht war.

Die Ermittlungen in allen drei Fällen dauern an. Gegenstand der Ermittlungen wird auch ein Zusammenhang zwischen den Taten sowie eine Verbindung zu einem Raubüberfall am Dienstagabend an der Beethovenstraße sein.

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