Superheld hilft Obdachlosen
Atus hat für „Hand in Hand“ Kleidung gesammelt

Atus hat dem Verein Hand in Hand eine Spende übergeben.
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  • Atus hat dem Verein Hand in Hand eine Spende übergeben.
  • Foto: Halbe
  • hochgeladen von Tobias Weskamp

Ein realer Superheld spendet für Obdachlose: „Atus“ ist als Real Life Superhero im Bereich Dortmund und Lünen unterwegs.

Gemeinsam mit Alexander Halbe, unter anderem Vorsitzender des Vereins „Hundewald Doghausen“, fuhr Atus zu „Hand in Hand für Menschen e.V.“, einer Hilfsorganisation für Obdachlose und Bedürftige, in der Gronaustraße 44. Halbe unterstützt Atus schon seit längerem, etwa bei einer kürzlichen Müllsammelaktion in Lünen. Atus ist ein Real Life Superhero, kurz RLSH. (dt. „Superheld im realen Leben“). Wie die Vorbilder aus den Comics kommt auch die Idee des RLSH aus den USA. Real Life Superheros unterstützen beispielsweise Alte und Behinderte, helfen Obdachlosen oder tun etwas für den Umweltschutz.

Als die beiden beim Verein ankamen, war dort fast jeder Sitzplatz besetzt; einige Personen wärmten sich auf, andere aßen die frisch zubereitete Grünkohl-Suppe. „Wir wurden schon erwartet und mit großen Augen begutachtet. Okay, ich vielleicht ein klein wenig mehr als Alexander“, ergänzt Atus schmunzelnd. Dann wurden alle Sachen aus dem Anhänger in die Räume des Vereines getragen. „Wir mussten dies auch nicht alleine tun, ehrenamtliche Helfer des Vereines unterstützten uns tatkräftig dabei“, freut sich Atus.

Der Anhänger war gut bepackt mit Kartons, in denen Küchenutensilien verpackt waren, und Wäschesäcke, gefüllt mit Herrenbekleidung. Zum Teil stammten die Spenden aus privaten Sammlungen, zum Teil aus einem Nachlass. „Das hört sich auf den ersten Blick vermutlich ein wenig schräg an, da aber der nun ‚ehemalige‘ Besitzer der Kleidung ein sehr ordentlicher Mensch war und sehr auf Qualität bedacht war, waren die Kleidungsstücke noch in einem sehr guten Zustand“, erklärt Atus.

„Um so vielen Menschen wie möglich helfen zu können, habe ich mich etwas umgeschaut“, erinnert sich Atus. So ist er auf den Verein gestoßen und hatte Kontakt aufgenommen. „Da ich in meinem Outfit ja nicht selber fahren darf, war Alexander so hilfsbereit und hat sich hinter das Steuer gesetzt“, erklärt Atus. Ein weiterer Grund hierfür war, dass die gesammelten Spenden in Halbes PKW-Anhänger lagerten. „Sie lagen dort schon circa Monate, so dass er nun sicher auch froh war, ihn endlich leeren und wieder anderweitig nutzen zu können“, dankt Atus für Halbes Unterstützung. Beide kennen sich schon länger, als er Atus ein paar Spenden übergab. „Seitdem sind wir im Kontakt.“

Atus hat dem Verein Hand in Hand eine Spende übergeben.
Hand in Hand für Menschen ist auch das Motto des Vereins.
Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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