Coronavirus
Polizisten werden im Trainingszentrum in Dortmund-Aplerbeck getestet

Mit "Drive in" werden im Polizei-Trainingszentrum in Aplerbeck Polizisten auf das Virus getestet.
  • Mit "Drive in" werden im Polizei-Trainingszentrum in Aplerbeck Polizisten auf das Virus getestet.
  • Foto: Klinke
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

"Das Virus macht nicht Halt vor der Uniform", sagt Polizeisprecherin Cornelia Weigand. Eigene Notfallpläne wurden deshalb vom ständigen Stab ausgearbeitet. Nötig sind die Pläne, in die neue Erkenntnisse ebenso einfließen wie Erfahrungen beim Derby. Und jetzt bei der Pandemie.

Geschützt werden müssen die rund 3000 Beschäftigten der Polizei vor der Ansteckung mit dem Coronar-Virus. Ist einer angesteckt, macht Cornelia Weigand deutlich, fallen auch die unmittelbaren Kollegen aus. Und ebenso, wenn einer aus dem Stab infiziert ist.

Getestet werden die Mitarbeiter in einer der Trainingshallen vom Trainingszentrum in Aplerbeck. Sozusagen im Drive-in, beschreibt die Polizeisprecherin. Polizisten fahren in die Halle, werden getestet und fahren wieder hinaus. Zwei Ärzte führen die Tests durch.

Der Schutz vor Infektionen und die Handlungsfähigkeit stehen an oberster Stelle. So seien die Streifenwagen der Polizei mit Masken, Desinfektionsmitteln und Anzügen ausgestattet. Und wenn eine Anlaufstelle der Polizei für die Menschen nicht den hygienischen Anforderungen entspreche, werde sie auch schon mal zum Schutz für alle geschlossen. Nicht immer zum Verständnis von allen.
In den Wachen werden Polizisten jetzt auch mit "Spuckschutz", beschützt. Gestelle aus Plexisglas verhindern den direkten Kontakt.

Zunächst sollten Polizisten verhindern, dass Gruppen von mehr als vier Menschen sich trafen, jetzt dürfen nur noch zwei miteinander unterwegs sein. Meistens seien die Menschen einsichtig und besonnen, weiß Cornelia Weigand und mahnt: "Bitte, unterbrechen Sie die Infektionskette".
Immer neue Erfahrungen machten immer neue Vorsichtsmaßnahmen nötig. So sei es sicher für die wirtschaftliche Stabilität von Restaurants nötig, Essen "to go" anzubieten. Kaum aber jemand wisse, dass das nicht im Umkreis von 50 Metern verzehrt werden dürfe. Polizeistreifen weisen darauf hin.
Polizeipräsident Lange lobt: "Gerade am letzten Wochenende hat eine überwältigende Mehrheit der Dortmunder gezeigt, dass sie den Ernst der Lage erkannt hat. Mit gebührender Distanz und angemessen kleinen Personengruppen wurde das Notwendige getan, um das Virus aufzuhalten oder einzudämmen. Das zeigt: Dortmund kann es!"

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen