Von Bahnlärm geplagt. Anwohner in Sölde machen mobil

Wohnen nur noch mit Hörschutz?
  • Wohnen nur noch mit Hörschutz?
  • Foto: wrw/pixelio.de
  • hochgeladen von Peter J. Weigel

Im Schrank klappern die Kaffeetassen. Von nächtlicher Ruhe: Keine Spur. Den Anwohnern der Jasminstraße in Sölde reicht‘s. Unerträglich ist der Lärm, wenn die Güterzüge vorbeirattern.

Die Bahnstrecke von Dortmund nach Unna verläuft unmittelbar an ihrer Wohnstraße. „Rund um die Uhr müssen wir den immensen Güterverkehr mit quietschenden Reifen und scheppernden Zügen ertragen“, beklagt Anwohner Werner Strohmann. Skandal für ihn und seine Nachbarn: Zwar plant die Bahn einen Lärmschutz an der Strecke. „Der Bereich Jasminstraße, zwischen Kapellenufer und Sölder Straße, ist aber komplett aus den Lärmschutzplänen herausgenommen.“ Für Strohmann absolut unverständlich, denn: „Vergleichbare Wohnanlagen an anderer Stelle sind berücksichtigt worden“, sagt er. Ein geplanter Lärmschutz in unmittelbarer Nähe habe zudem den Effekt, dass der Lärm reflektiert, ja verstärkt, und es noch lauter werde.

Schon die Personenzüge nerven die Anwohner. Der Lärm, den diese machen, sei aber noch relativ erträglich, so Strohmann. Es gehe vor allem um den Güterverkehr, der in den letzten Jahren zugenommen habe und rund um die Uhr an den Häusern vorbeirappele.

Strohmann ist nicht allein. 65 Unterschriften, heißt, die aller betroffenen Anwohner, hat er gesammelt. Die will er jetzt an die Deutsche Bahn und die politischen Parteien in der Bezirksvertretung Aplerbeck weiterleiten. In der Hoffnung, sie für einen dringend notwendigen Lärmschutz in ihrer Siedlung überzeugen zu können.

Autor:

Peter J. Weigel aus Dortmund-Süd

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