Auswertung der AOK NORDWEST
„Komasaufen“ im Abwärtstrend: Trotzdem kein Grund zur Entwarnung

Trinken bis zum Filmriss? Nein, sagen immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Westfalen-Lippe. | Foto: AOK/hfr.
  • Trinken bis zum Filmriss? Nein, sagen immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Westfalen-Lippe.
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In Westfalen-Lippe hält der Abwärtstrend beim „Komasaufen“ weiter an. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 788 junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, über sechs Prozent weniger als im Vorjahr (840).

„Grund zur Entwarnung ist das allerdings nicht. Wir dürfen nicht nachlassen, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über die Gefahren des Alkoholkonsums aufzuklären und zu einem verantwortungsvollen Umgang zu motivieren. Alkoholkonsum kann zu langfristigen Gesundheitsschäden führen und erhöht die Gefahr, abhängig zu werden“, warnt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Stärkere Suchtprävention

Daher sei es wichtig, dass Jugendliche auch und gerade beim Alkohol Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Für AOK-Chef Ackermann ist der Kampf gegen das „Komasaufen“ eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die nicht nur von den Krankenkassen allein geführt werden kann. Neben den Eltern können auch Schulen, Sportvereine und Jugendeinrichtungen hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Auch Kommunen und Politik sind gefordert, sich in die Suchtprävention noch stärker einzubringen.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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