Britische Fliegerbombe nahe Westfalenpark entschärft. 1.700 Anwohner evakuiert

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(Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)
Die am Mittwoch an der Mollwitzer Straße/Ecke Wagenfeldstraße im südöstlichen Bereich der Stadt in Nähe des Westfalenparks bei Bauarbeiten entdeckte britische Fliegerbombe ist entschärft. Um 20.13 Uhr begann ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienses mit seiner Arbeit. Um 20.31 Uhr war der 250 Kilogramm schwere Blindgänger mit Aufschlagzünder entschärft. "Es war problemlos", so Entschärfungsexperte Walter Luth.

Am frühen Nachmittag, gegen 16.20 Uhr, mussten rund 1.700 Anwohner im Umkreis von 250 Metern evakuiert werden. "112 Personen wurden von den Johannitern betreut. 18 Kranke mussten mit dem Krankentransportwagen in Sicherheit gebracht werden", so Stadt-Pressesprecher Hans-Joachim Skupsch. Mittlerweile konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Folgende Straßen waren von der Evakuierung ganz oder teilweise betroffen:
- Märkische Straße,
- Tewaagstraße,
- Salzwedelerstraße,
- Konrad-Glocker-Straße,
- Sckellstraße,
- Oberschlesier Straße,
- Hohenfriedberger Straße,
- Ziethenstraße und
- Mendestraße.

Als Betreuungsstelle wurde die Turnhalle des Phoenix-Gymnasiums an der seekante eingerichtet, wo sich 21 Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe um die evakuierten Personen kümmerten.
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Ralf Urbansky aus Duisburg | 07.09.2011 | 17:49  
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