Nach dem Überfall auf die Volksbank in Rees
Polizei fahndet mit Videoausschnitt nach Bankräuber

Nach dem Bankraub auf die Geschäftsstelle der Volksbank auf der Dellstraße in Rees am 16.01.2020 fahndet die Kriminalpolizei nun mit einem Videoausschnitt nach dem mutmaßlichen Verdächtigen. Der Mann mit der passenden Täterbeschreibung wurde unmittelbar nach der Tat von der Überwachungskamera eines benachbarten Geschäfts aufgezeichnet. Es ist unter dem Link https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/rees-schwerer-raub abrufbar.

Am 16. Januar wurde in der Reeser Bankfiliale ein Überfallalarm ausgelöst. Am Einsatzort fanden die Polizeibeamten eine Kassiererin eingesperrt im Tresorraum vor. Ein bislang unbekannter Mann hatte sie in den Räumlichkeiten überrascht, dort gelagertes Bargeld an sich genommen und die Frau danach eingeschlossen. Die Ermittlungen ergaben, dass die Tat im Zeitraum von 09:00 bis 09:10 Uhr begangen wurde. Es ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass der Täter bereits in der Nacht oder den frühen Morgenstunden in die Geschäftsstelle eingedrungen war und sich dort bis zum Eintreffen der Bediensteten verborgen hielt.
Anschließend flüchtete der Mann über die Dellstraße in Richtung Brauhof. Der Unbekannte wird folgendermaßen beschrieben: schlank, ca. 175 - 185 cm groß und im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Er war maskiert mit einem schwarzen Schal und trug eine graue Sweatshirt-Jacke mit Kapuze. Darüber trug er eventuell eine beige Jacke. Der Mann war zudem mit einer dunklen, leicht verwaschenen Jeans bekleidet und trug dunkle Schuhe sowie Handschuhe. Seine Gesichtsstruktur wird als grob und leicht zerfurcht beschrieben. Der Täter hatte eine braune Tasche in der ungefähren Größe von ca. 50x30x40cm mit Griffen bei sich.
Die Polizei fragt nun: Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Hinweise zu seiner Identität geben? Für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung des/der Täter(s) führen, setzt die Versicherung eine Belohnung bis zu 10 Prozent des wiederbeschafften Geldes, maximal 5.000 Euro aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Kripo Kalkar nimmt entsprechende Hinweise unter Telefon 0 28 24/880 entgegen.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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