Ausstellung im Schlösschen Borghees
Licht - dem grauen Monat Farbe geben

Dr. Ellen Buckermann vor einem ihrer Bilder im Schlösschen Borghees.
  • Dr. Ellen Buckermann vor einem ihrer Bilder im Schlösschen Borghees.
  • Foto: Jörg Terbrüggen
  • hochgeladen von Jörg Terbrüggen

Licht ist ein ganz besonderer Faktor, der im beruflichen wie privaten Leben von Dr. Ellen Buckermann immer eine entscheidende Rolle gespielt hat. Mit Licht kann man Stimmungen ausdrücken, Freude oder Niedergeschlagenheit, Hoffnung. Und so ist der Titel der am Sonntag beginnenden Ausstellung im Schlösschen Borghees auch nicht verwunderlich.

"Licht ins Leben zu bringen ist für mich als Künstlerin und Ärztin sehr wichtig. Sobald Licht da ist, gibt es für mich auch Farbigkeit. Über das Licht erkenne ich überhaupt erst die Farbe." Und Farbe bringt Dr. Ellen Buckermann ganz viel mit ins Schlösschen Borghees. Insgesamt 63 Bilder hängen an den Wänden, die alle einen Titel haben. Allerdings, so hofft die Künstlerin, machen die Besucher ihre eigene Reise durch die Bilder.
Die Malerei ist eines ihrer wichtigsten Ausdrucksmittel. "Ich habe schon früh als Kind begonnen zu malen. Damals gab es gar nicht so viel Papier. Ich habe mir immer die freien Bereiche aus der Zeitung ausgeschnitten und sie bemalt", so Dr. Ellen Buckermann. Schon immer war sie dabei sehr experementierfreudig, verwendete die unterschiedlichsten Techniken und Materialien. Sei es Kohle, Aquarell oder Pastellkreide. Heute arbeitet sie im Wesentlichen mit Acrylfarben, Gouachen und unterschiedlichen Trägermaterialien.
"Ich denke dabei immer in Filmen, ich sehe, höre und fühle Farben. Die Malerei ist für mich ein wichtiger Stabilisierungseffekt zum Beruf." Dr. Ellen Buckermann ist Fachärztin, Führungskräfte-Coach und Burnout-Expertin. Ihre Farben trägt sie dick mit Spachteln auf, arbeitet sie schwungvoll mit einer Rakel in die Leinwand ein oder zieht sie in langen Bahnen über die Leinwand. Die so entstandenen Verläufe und Strukturen in intensiven Kollorationen regen Sinne und Fantasie des Betrachters an.
Die Bilder im Schlösschen sind übrigens alle käuflich zu erwerben. "Ich möchte zehn Prozent des Umsatzes an den Förderverein des Schlösschens und zehn Prozent an den Mittagstisch von St. Aldegundis spenden. Außerdem möchte ich Bilder für Altenwohnsitze spenden." Die Ausstellung mit dem Titel "Licht....Dem grauen Monat Farbe geben" widmet sie der Familie, vor allem aber ihrem 93-jährigen Vater Günter. Ein Großteil der Familie wird am morgigen Sonntag bei der Eröffnung von Kunst & Klassik um 11.30 Uhr sicherlich dabei sein.
Für den klassischen Part sorgt übrigens das Klavierduo Amalia Stefania Lina und Mark Kantorovic. Dr. Ellen Buckermann vor einem ihrer Bilder im Schlösschen Borghees. Foto: Jörg Terbrüggen

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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