Geringes Interesse am Infotag

Zahlreiche Plätze blieben gestern im Multifunktionsraum des PAN leer. Das PräventionsNetzNiederrhein hatte zum Infotag in Sachen betrieblicher Gesundheitsprävention eingeladen. Foto: WachterStorm
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Das Interesse war überschaubar und viele Plätze im Multifunktionsraum des PAN blieben am gestrigen Samstag leer. Der Verein PräventionsNetzNiederrhein hatte zum ersten Informationstag mit zahlreichen Referenten eingeladen.

Initiatoren waren die Gründungsmitglieder Professor Dr. Wilhelm Kirchner und seine Frau Dr. Helga Kirchner. Beide wohnen seit einigen Jahren in der Stadt am Rhein und unterrichten an der Hochschule Rhein Waal. Im März vergangenen Jahres gründeten sie den gemeinnützigen Verein zur betrieblichen Gesundheitsprävention. „Wir wollen Studenten der Hochschule mit Bürgern und Experten vernetzen“, erklärte Professor Dr. Wilhelm Kirchner den Ansatz der ersten Veranstaltung überhaupt.
Künftig will man in den Kreisen Kleve, Wesel, Borken und im Montferland ähnliche Veranstaltungen anbieten. Allerdings schien die Öffentlichkeit am gestrigen Tage wenig darüber zu wissen. „Wir rechnen mit 50 Teilnehmern“, so Kirchner. Davon war man jedoch weit entfernt. Und so lauschten denn nur sehr wenige Gäste den interessanten Vorträgen, die sich mit verschiedenen Themen wie Mobbing, Burn Out, Arbeitssicherheit, Sport und Ernährung sowie alternde Belegschaft und psychosomatische und psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz beschäftigten.

Vorsorge rückt in den Fokus

Bürgermeister Johannes Diks (ganz neu mit Bart) bemerkte in seiner Begrüßungsrede dann auch, dass die betriebliche Gesundheitsvorsorge immer mehr in den Fokus rücke. „Jeder Arbeitgeber hat erkannt, dass er sich auf diesem Gebiet tummeln muss.“ Von daher könne man mit einer solchen Veranstaltung nur gewinnen. Professor Dr. Wilhelm Kirchner bemerkte zu Beginn der Vorträge, dass viel mehr im Bereich Gesundheit getan werden müsse. „Das wird erreicht durch mehr Information und Motivation.“
Seine Frau sprach anschließend über generationengerechtes Führen und stellte in ihrem Beitrag die Unterschiede der verschiedenen Geburtenjahrgänge klar. Wie wurde früher miteinander kommuniziert, wie sah es mit den Werten aus, wie sehr war der Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden? Dabei wurde deutlich, dass man heute vor allem über die sozialen Netzwerke miteinander kommuniziere. Außerdem genieße die Familie wieder absolute Priorität. „Früher hat man gearbeitet um zu leben, heute lebt man um zu arbeiten.“
Einige der ersten Studenten der Fachhochschule Rhein Waal, die bereits ihren Bachelor absolviert hatten, folgten dann mit ihren Vorträgen. Wer mehr über das Präventionsnetz erfahren möchte: www.pnn-ev.de

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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