36. Tour der Hoffnung in Ennepetal und Gevelsberg
In die Pedale treten für krebskranke Kinder

Freuen sich auf die Tourstation in Ennepetal: die Radler Hans Peter Bazzanella, Michael Eckhardt und Klaus Peter Thaler sowie Bürgermeisterin Imke Heymann.
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Radler trampeln für den guten Zweck - "36. Tour der Hoffnung" mit Stopps in Ennepetal und Gevelsberg Zum 36. Mal treten vom 14. bis 18. August bei der größten privat organisierten Benefiz-Radtour rund 200 prominente Sportler, Politiker und tourbegeisterte Menschen aus ganz Deutschland in die Pedale, um krebskranken Kindern zu helfen und die Krebsforschung zu unterstützen.

von Dr. Anja Pielorz
und Nina sikora

EN-Kreis. Die Teilnehmer gehen bundesweit auf Spendensuche. An ausgewählten Orten während der Tour werden die Spenden übergeben, die in diesem Jahr an 45 bundesweite Institutionen gehen. Tourkapitän ist - wie seit 36 Jahren - Klaus Peter Thaler. Der aus Gevelsberg stammende mehrfache Querfeldein-Weltmeister macht mit seinem Team in diesem Jahr am Samstag, 17. August, nicht nur in seiner Heimatstadt Gevelsberg, sondern auch in Ennepetal Station.

Zahlreiche Promis treten auf der insgesamt 374 Kilometer langen Benefiz-Tour in die Pedale. Nicht immer sind alle am Start, aber viele von ihnen begleiten die Tour mindestens zwei Tage. In Ennepetal und Gevelsberg dabei sein werden unter anderem Henry Maske, Felix Magath und Petra Behle als Schirmherrin.

In den vielen Tourjahren sind insgesamt über 36 Millionen Euro zusammengekommen, die zu 100 Prozent den Kindern zu Gute kamen. Denn sämtliche Kosten werden von Sponsoren und Teilnehmern selbst getragen. Allein im letzten Jahr wurden weit über zwei Millionen Euro gesammelt, die in Forschungsbereiche, neue Behandlungskonzepte, pflegerische und psychosoziale Betreuung sowie klinische Versorgung investiert wurden.

Tourstopp in Ennepetal

Der erste Stopp erfolgt in Ennepetal. Das Hoffnung spendende Programm dort wird unterstützt durch Bürgermeisterin Imke Heymann sowie Unternehmensberater Hans Peter Bazzanella und den früheren Stadtchef und heutigen Ehrenbürgermeister Michael Eckhardt. Los geht es in Ennepetal am Samstag, 17. August, um 9.45 Uhr auf dem Marktplatz, Voerder Straße 39, mit dem „Sound of Sauerland“. Zu den Wartenden gesellt sich auch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Gegen 10.30 Uhr ist die Ankunft der Tour geplant.
Selbstverständlich werden die prominenten Tour-Teilnehmer vorgestellt und der Tourspendenscheck überreicht. Die Summe wird noch nicht verraten, aber sie sorgt schon heute auf den Gesichtern der Wissenden für ein breites Lächeln.  Nach einem eigens komponierten Tourlied kommt es – wenn der Wettergott mitspielt – zum spektakulären Fallschirmsprung auf der Kreuzung Marktstraße/Voerder Straße. Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger (MdB) wird es sein, der aus allen Wolken fällt. Mit dem „Sound of Sauerland“ wird die Tour verabschiedet, die sich mit weiterem Zwischenstopp in Gevelsberg auf den Weg zum diesjährigen Ziel machen wird, der Kinderklinik in Sankt Augustin. Für die Ennepetaler geht die Party weiter – mit Livemusik von „Party-Inferno“. Für Verpflegung und ein Kinderprogramm für die jüngsten Gäste ist gesorgt.

Fahrerlager in Gevelsberg

Während Ennepetal schon früh Morgens im Tourfieber ist, startet in Gevelsberg ab 10.30 Uhr das Warming Up mit der Spielleutevereinigung Gevelsberg und dem Schutz- und Polizeihundeverein Gevelsberg, bevor hier gegen 11.30 Uhr das Fahrerlager über die Mittelstraße eintreffen wird.
Auch Bürgermeister Claus Jacobi begleitet dieses auf dem Rad bis zum Butera-Platz, wo dann das Eintreffen gebührend gefeiert wird. Bereits seit Februar werden in Gevelsberg fleißig Spenden gesammelt, die ungeschmälert der Kinderkrebsforschung zu Gute kommen. Auch die Zuschauer des Tourstopps haben an der Bühne direkt die Gelegenheit, für den guten Zweck zu radeln: Am Tourtag wird der "Skiclub Gevelsberg 1963" Fahrräder zur Verfügung stellen, auf denen Jedermann Dank der Unterstützung von Opel Nolte, Intersport Reschop und Getränke Rehfeld Spenden ertrampeln kann, während das Fahrerlager gegen 12 Uhr zum nächsten Tourstopp aufbricht.

Öffentliche Aufmerksamkeit

„In den ganzen langen Jahren dieser 'Tour der Hoffnung' hat sich viel getan. Es erkranken zwar immer noch Kinder an Krebs und sterben auch an dieser Erkrankung. Immer noch sind die körperlichen und seelischen Belastungen grausam hoch, aber die Heilungsquote ist ebenfalls enorm gestiegen. Unsere Arbeit findet ganzjährig statt und diese viertägige Radtour mit vielen prominenten Vertretern soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Los dieser Kinder lenken und viele Menschen für die Spendensammlung erreichen“, erläutert Klaus Peter Thaler. Dabei ist die organisatorische Aufgabe nicht zu unterschätzen – neben den Radfahrern selbst gehören drei Busse, rund ein Dutzend Pkw sowie zahlreiche Helfer zum Tross. Ein Tourfilm wird auch in diesem Jahr das Ereignis festhalten. Jetzt hoffen die Veranstalter auf gutes Radwetter und auf zahlreiche begeisterte Besucher.

Freuen sich auf die Tourstation in Ennepetal: die Radler Hans Peter Bazzanella, Michael Eckhardt und Klaus Peter Thaler sowie Bürgermeisterin Imke Heymann.
Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi radelt mit.
Autor:

Nina Sikora aus Essen-Ruhr

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