Ein Leben gerettet

Andreas Strausfeld, Stefanie Hilgers und Petra Ennenbach(DKMS) bei der Übergabe der Urkunde (von links).
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  • Foto: privat
  • hochgeladen von Patricia Koenig-Stach

Die Borbeckerin Stefanie Hilgers (32), Fachexpertin Applikation bei der Bitmarck Vertriebs- und Projekt GmbH in Essen,erhielt nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde eine Lebensretterurkunde von der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei überreicht.
Durch ihre Knochenmarkspende konnte einem 17-jährigen Amerikaner eine neue Chance auf Leben geschenkt werden.
Andreas Strausfeld (43), Geschäftsführer des Unternehmens, in dem die Borbeckerin arbeitet, begrüßte die Teilnehmer zu diesem besonderen Ereignis. Er erinnerte daran, dass sich schon die Vorgängerunternehmen soziales Engagement auf die Fahnen geschrieben hatten. Andreas Strausfeld hob hervor, mit welcher Selbstverständlichkeit Stefanie Hilgers bereit war, sich derProzedur zur Stammzellentnahme zu unterziehen. Das modernere Verfahren der „Auswaschung“ ist zwar weniger gefährlich und schmerzhaft wie die Entnahme aus dem Knochenmark, ist aber dennoch von unangenehmen Nebenwirkungen und schlechtem Wohlbefinden über mehrere Tage geprägt.
Im Anschluss an die einleitenden Worte erläuterte Petra Ennenbach(40) die Geschichte der DKMS und den heutigen Stand sowie das Vorgehen bei der Spendersuche. Denn wie in den Anfangszeiten der Organisation so finanziere sich die gemeinnützige Gesellschaft aus Spendengeldern. Dabei spielen engagierte Unternehmen in der Regel eine größere Rolle als Privatpersonen, obwohl deren Einsatz oftbeachtlich sei.
Das allerwichtigste Ziel der DKMS ist aber weiterhin, so Petra Ennenbach, möglichst viele potenzielle Lebensretter in die Datei der DKMS aufzunehmen, um so in weltweiten Suchläufen Leukämiepatienten eine neue Chance auf Leben zu schenken. Die Wahrscheinlichkeit, die berühmte „Nadel im Heuhaufen“, den genetischen Zwilling zu finden, beträgt 1:20.000 bis zu 1:mehrere Millionen. „Frau Hilgers ist ein wahrer Glücksfall für ihren Patienten.“ Bei Stefanie Hilgers hat es vier Jahre gedauert, bis sie alsSpenderin für einen Empfänger gefunden werden konnte.

Autor:

Patricia Koenig-Stach aus Essen-Borbeck

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