Manege frei für kleine Artisten

Die kleinen Raubtiere hatten keinerlei Lampenfieber vor dem großen Auftritt. | Foto: Fotos: Patricia König
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  • Die kleinen Raubtiere hatten keinerlei Lampenfieber vor dem großen Auftritt.
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„Wir sind der größte Zirkus der Welt...“ so beginnt nicht nur ein Kinderlied. In diesem Titel spiegelt sich auch das wider, was die Kinder der Frintroper Kindertageseinrichtung St. Josef in den letzten Wochen empfunden haben.
Willkommen im Zirkus Flippirello - so war das Projekt unter der Leitung von Einrichtungsleiterin Carmen an der Heiden überschreiben. „Wir haben bereits Anfang des Jahres damit begonnen.“ So stand auch schon die Karnevalsfeier des Frintroper Kindergartens unter dem Motto „Zirkus“.
Doch schnell war allen klar, dass es nicht dabei bleiben sollte, sich über Fasching als Clown, Zauberer, Raubtier oder Jongleur zu verkleiden. „Die bunte und fantasievolle Welt des Zirkus hat die Kinder voll in ihren Bann gezogen“, so Carmen an der Heiden.
Das Interesse in den Gruppen war groß und die Minis hatten eine Menge Fragen, die es zu beantworten galt.
„Toll fand ich“, erinnert sich Carmen an der Heiden, „dass einige wissen wollten, ob denn auch die Zirkuskinder einen Kindergarten bzw. eine Schule besuchen.“ Ob ein Clown immer lustig sei und ein Zauberer auch wirklich zaubern könne - auch das waren Geheimnisse, die während des Projektes in der Kita St. Josef gelüftet wurden.
Höhe- und Schlusspunkt der erlebnisreichen Zeit im Zirkus Flipirello waren die vier Zirkusvorstellungen. Dabei zeigten die kleinen Artisten im Alter von 3 bis 6 Jahren im Manegenrund ihr Können als Bodenakrobaten, Feuerschlucker oder Seiltänzer.
Natürlich durften auch eine Pferde- und eine Raubtierdressur bei den Aufführungen für die Familien und Freunde der Kinder nicht fehlen. Greta, Hamza, Laura, Alex und Katharina hatten sich als Leoparden und Löwen verkleidet. Lampenfieber kannte die Raubkatzen-Truppe nicht. Selbst der Sprung durch den Feuerreifen konnte die Großkatzen nicht schocken. Und Dompteur Malte hatte seine Raubtiere natürlich prächtig im Griff.
„Es ist schön zu sehen, dass die Kinder während der Projektarbeit zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen sind“, freut sich Carmen an der Heiden. Auch die „Stillen“ unter ihnen kamen beim Auftritt in der Manege auf einmal ganz groß raus.
„Für uns Erzieherinnen ware es in den letzten Wochen beeindruckend zu erleben, wie sich die Kinder gegenseitig unterstützt haben, sich halfen und ermutigten, wenn einmal etwas nicht so klappte.“

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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