Gründung der Metropolregion Rheinland

Foto: CDU-Ruhr

CDU im Regionalverband Ruhr setzt auf Zusammenarbeit

Aus Sicht der Metropole Ruhr bestehen gegen die Bildung der Metropolregion Rheinland keine Bedenken. Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ruhrparlament, begrüßt die Bestrebungen der rheinischen Städte um Intensivierung der Zusammenarbeit, zeigen sie doch, wie richtig die entsprechenden, schon viel weiter gehenden regionalen Aktivitäten im RVR sind. Allerdings sollten sich die beiden Regionen weniger als Konkurrenten sondern mehr als Partner sehen.
Auch künftig gibt es die Notwendigkeit der Kooperation der beiden Regionen, z.B. im Verkehrsverbund für den öffentlichen Nahverkehr.

Im RVR-Bereich hat die Region eine in fast 100 Jahren gewachsene Gemeinsamkeit mit gesetzlich festgelegten Strukturen, mit Pflicht- und freiwilligen Aufgaben. Der Gesetzgeber hat der Metropole Ruhr die Kompetenz für die Regionalplanung zugewiesen, damit ist der Planungs- und Wirtschaftsraum definiert. Wenn, wie angestrebt, auch die rheinische Region eine gemeinsame Regionalplanung anstrebt, kann allerdings keine Stadt und kein Kreis gleichzeitig zwei Planungsräumen angehören. Insofern ist es verständlich, dass einige Landräte im Rheinland Bedenken gegen die Mitgliedschaft des Kreises Wesel und der Stadt Duisburg im jetzt gegründeten Verein "Metropole Rheinland" vorgetragen haben.

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