„Theater macht Schule – Schule macht Theater“
„Bühnenstürmer“ - Das Erste Theaterfestival der Hauptschule an der Wächtlerstraße

Die Zertifikatsübergabe am Ende des Theaterfestivals an der Hauptschule an der Wächtlerstraße.
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  • Die Zertifikatsübergabe am Ende des Theaterfestivals an der Hauptschule an der Wächtlerstraße.
  • Foto: Alexander Schneider
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Das erste Theaterfestival der Hauptschule an der Wächtlerstraße stand unter dem Motto „Theater macht Schule – Schule macht Theater“. Am Ende des zweitägigen Festivals, an dem über 70 Schüler teilnahmen, fand eine große Zertifikatsübergabe statt.

Die Jugendlichen haben unter Anleitung und in Kooperation mit dem Team des Theaters Löwenherz aus Bochum ein dreiviertel Jahr lang Rollen entwickelt, Geschichten erdacht und sich in Spiellaune gebracht, um dann die entstandenen Theaterstücke in der Aula der UNESCO-Schule Essen auf die Bühne zu bringen.

Während dabei die Schüler der Klasse 7a die Zuschauer in den Schulalltag und in die Welt des an seinen Schülern verzweifelnden Lehrers entführten, präsentierte die Klasse 7b mit „Netzspione“ einen echten Thriller mit ernstem Hintergrund: Was passiert eigentlich, wenn sich ein Hacker im Internet meiner Texte, Bilder und Daten bemächtigt?
Ein ganz anderes Genre wählte die 8c. Die Schüler präsentierten stolz ihren Film „Der manipulierte Handschuh“, eine Kriminalkomödie aus dem Boxermilieu. Aktuelle Bezüge gleich in doppelter Hinsicht waren dann in dem Theaterstück der Klasse 9b zu beobachten: Der zu Ende gehende Bergbau und der hundertste Geburtstag des Frauenwahlrechtes waren die Impulsgeber für das Historiendrama „Grubenkampf“.

Ergänzt wurde das Festivalprogramm durch einen Auftritt des Cajon-Orchesters der Hauptschule, Foto- und Schminkaktionen sowie die Präsentation des „Kultur und Schule“-Projektes „Hallo, das bin ICH!“.

Die stellvertretende Schulleiterin der Hauptschule an der Wächtlerstraße und Mitorganisatorin des Festivals Barbara Kampmann zeigte sich so auch am Ende der zwei genauso spannenden wie intensiven Festivaltage mehr als zufrieden. Mehr als 650 Zuschauer sowie die durchweg positive Resonanz aller Beteiligten sprächen eine deutliche Sprache und würden zeigen, dass das Konzept durchweg aufgegangen sei: Theater solle und würde an der Hauptschule an der Wächtlerstraße auch in Zukunft eine große Rolle spielen, denn das Theater sei nicht nur eine künstlerische Ausdrucksform, sondern besäße auch eine Menschen verbindende Kraft.

Ermöglicht wurde die theatrale Arbeit an der Hauptschule an der Wächterlerstraße durch die Unterstützung der Alfred Krupp und Friedrich-Alfred Krupp Stiftung.

Das neue Theaterformat soll fortgesetzt werden

Auch im kommenden Jahr soll das neue Theaterformat fortgesetzt werden, wenn es dann voraussichtlich wieder im März 2020 heißen wird: Vorhang auf für das Zweite Theaterfestival der Hauptschule an der Wächtlerstraße!

Die Zertifikatsübergabe am Ende des Theaterfestivals an der Hauptschule an der Wächtlerstraße.
Die Klasse 9b zeigte das Historiendrama „Grubenkampf“.

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