"Sehr emotional": Paul Potts im Interview

Sympathisch und auskunftsfreudig: Paul Potts in Düsseldorf.
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  • hochgeladen von Michael Hoch

Eine unglaubliche Anzahl an Anzügen stehen Paul Potts im Van, mit dem er und seine Promo-Begleiter unterwegs sind, zur Auswahl. Nach Öffnen der Heckklappe sucht er sich eine passende Krawatte aus. Über die gesamte Breite des schwarzen Wagens hängt eine Kleiderstange.

Der Sänger schwitzt. Jemand reicht ihm ein Taschentuch. Potts hat zum Interview geladen. Am 11. November ist er im Essener Colosseum und am 21. November in Düsseldorf zu sehen.
Er stand der Presse in der Mitsubishi Electric Halle (ehemals Philipshalle) Düsseldorf, wo er seinen zweiten NRW-Termin hat, Rede und Antwort.
Im Jahr 2007 war er Überraschungssieger der britischen Castingshow „Britain`s Got Talent“. Mit Puccinis „Nessun dorma“ überzeugte er erst spät Jury und Publikum. Seitdem ist der Erfolg mit ihm. Potts bleibt bodenständig. „Auch wenn sich mein Leben seit Britain‘s Got Talent drastisch verändert hat, bin ich genau derselbe geblieben. Man muss Realität und Normalität unterscheiden können.“

Laptop vom ersten Geld
Von seinem ersten Geld hat er sich damals ein Laptop gekauft, „um mit der Welt in Kontakt zu treten“, wie er sagt. Potts pflegt seine Fangemeinde. Twitter und Facebook? Für Paul Potts kein Problem. Er twittert gerne und möchte seinen Fans, die „sehr emotional mit ihm auf seinen Konzerten fühlen“, etwas zurückgeben. Und er nimmt gerne konstruktive Kritik entgegen. „Es ist nicht gut, immer zu hören, dass alles toll war, wenn es nicht stimmt. Dadurch lernt man nichts.“

Auf seiner Tour präsentiert er eine Show mit Filmsongs. „Cinema Paradiso“ ist der Name seiner aktuellen CD. „Es war sehr schwierig, eine gute Auswahl zu treffen“, sagt Potts. 400 Songs habe er dafür angehört. Die Titel, die am meisten von ihm gehört wurden, haben es dann auf das Album geschafft.
Mit einem Quentchen englischem Humor und in lockerer Art und Weise füllt er eine Stunde Gespräch unterhaltsam aus.
Potts lebt für die Musik. Klassik ist sein Steckenpferd. „Bachs Erste Sinfonie ist das Beste, was es gibt“, schwärmt der Sänger.
In Pop und Rock kann er sich nicht so gut wiederfinden, bis auf einige Ausnahmen, „Telegraph Road“ beispielsweise von den Dire Straits.
Am Freitag, 11. November ist er im Colosseum zu hören. Begleitet wird Paul Potts dabei von der Neuen Philharmonie Frankfurt.
Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und 01805 / 570 013.

Sympathisch und auskunftsfreudig: Paul Potts in Düsseldorf.

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