Seltene Erkrankungen
Hilfe bei seltenen Hörstörungen: Neue Sprechstunde am Uniklinikum

Das Universitätsklinikum Essen bietet eine neue Spezialsprechstunde für seltene Hörstörungen an. Fast 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind hörbeeinträchtigt - mit steigender Tendenz. Dies kann in Abhängigkeit von der Ursache der Hörstörung angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens, wie bei einer Lärm- oder Altersschwerhörigkeit, entwickeln.

Gerade bei seltenen Hörstörungen ist eine umfassende Diagnostik erforderlich, erklären die Fachleute. Hierzu wurde im Zentrum für seltene Erkrankungen (EZSE) am Universitätsklinikum Essen eine altersübergreifende Spezialsprechstunde unter Führung von Prof. Dr. Diana Arweiler-Harbeck, Ärztliche Leiterin des Cochlea Implant Centrums Ruhr am Universitätsklinikum Essen, etabliert. Mit einem interdisziplinären Team - bestehend aus Pädiatrie, Endokrinologie, Radiologie, Neurologie und Augenklinik sowie Humangenetikern - werden die Hörstörungen analysiert und Therapievorschläge erarbeitet (Telefon 0201 - 7232386, www.ezse.de).

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