Novelle: „Fremd in Alaska“

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Gary, ein Buschpilot, und Bill fliegen über die atemberaubend schöne Landschaft Alaskas. Unendliche Wälder, Flüsse und Berge.

Bill liest Gary eine Kontaktanzeige vor, die er in einer deutschen Zeitschrift platzieren will. In Deutschland lebt auch sein Freund Josef Mitteregger, ein echt bayrisches Mannsbild aus München, mit dem er schon Schlittenhunderennen gefahren ist.
Magst Du: Alaska? Natur? Schlittenhunde? Flüsse, Seen, Lachse? Bist DU zwischen 25 und 35 Jahre alt? Mehrmals ja gesagt? Dann schreib Bill, Musher (Schlittenhundeführer), 37 Jahre. Spätere Heirat nicht ausgeschlossen.

Gary macht Bill Mut. Er findet die Anzeige eine gute Idee. Wichtig wäre nur, dass Bill endlich seine verstorbene Frau vergisst und sich wieder dem weiblichen Geschlecht zuwendet. Das Flugzeug setzt zur Landung unweit einer kleinen Stadt an. Die Stadt ist für die Siedler der Gegend der einzige Kontakt zur Außenwelt. Hier ist auch das Postamt und hier kauft man all das, was zum Überleben in der Wildnis nötig ist. Hier trifft man sich und die Menschen freuen sich jedes Mal, alten Bekannten und Nachbarn zu begegnen. Die Wiedersehen sind herzlich und werden in der einzigen Bar der Stadt freudig mit einem kleinen Schnaps begossen. Die Stimmung ist ausgelassen.
Bill betritt das Postamt, um seine Brief aufzugeben. Der schläfrig wirkende Postbeamte beäugt den Umschlag neugierig. „Was schicken wir denn da nach Germany?“ und liest den Adressaten vor: „…Abteilung Kontaktanzeigen…“. Gott sei Dank kann der Postbeamte kein Deutsch. Bill weicht seinen Fragen nach der Bedeutung von „Kontaktanzeigen“ peinlich berührt aus. Erleichtert verlässt er die Post und geht mit Gary in die einzige Bar der Stadt. Dort trifft er zu seiner Überraschung auf Caroline. Zum Erstaunen von Gary benimmt sich Caroline so, als wären Bill und sie ein Liebespaar. Gary sieht, wie schwer es Bill fällt, Carolines verstecktes Flirten zu ignorieren. Bill will unter einem Vorwand gehen. Caroline wundert sich über sein Verhalten. Ungläubig schaut sie ihm nach, wie er mit Gary die Bar wieder verlässt.

In Süddeutschland sitz Ruth in ihrer Zweizimmerwohnung, in die sie nach der Trennung von Kurt, ihrem Ehemann, gezogen ist. Mit einem Lexikon übersetzt sie das Antwortschreiben von Bill aus Alaska. Er schlägt ihr vor, sich in München mit ihr zu treffen, wenn er seine Freund Josef dort besucht. Sie betrachtet ein Foto, das Bill mitgeschickt hat, und vergleicht es mit einem Bild von Kurt, der sie vor einem Jahr wegen einer anderen verlasen hat. Sie erinnert sich an das abrupt Ende ihrer verkorksten Ehe.
Wie es mit Ruth und Bill weitergeht lesen Sie in dem Roman: „Fremd in Alaska“ Die Natur spricht oft genug für sich selbst. Ein Schwerpunkt in diesem Roman ist das legendäre Hundeschlittenrennen von Nome nach Anchorage.

Herstellung und verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 9783837081794 auch als E- Book erhältlich (s. auch Amazon Libri u. a.)
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6 Kommentare
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Elke Schumacher aus Heiligenhaus | 06.12.2012 | 14:20  
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Ursula Hickmann aus Essen-Süd | 06.12.2012 | 16:34  
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Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 06.12.2012 | 16:43  
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Ursula Hickmann aus Essen-Süd | 06.12.2012 | 19:19  
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Ursula Hickmann aus Essen-Süd | 06.12.2012 | 21:39  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 09.12.2012 | 09:49  
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