Der SC Werden-Heidhausen siegte gegen Frintrop auf eindrucksvolle Weise
Das Spiel noch gedreht

Marius Neef überzeugte durch exzellente Torvorlagen. 
Foto: Gohl
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  • Marius Neef überzeugte durch exzellente Torvorlagen.
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Der SC Werden-Heidhausen kämpfte sich nach Rückstand auf eindrucksvolle Weise wieder zurück ins Spiel. Die Damen machten nur Kurzarbeit und die Reserve rasierte den nächsten Spitzenreiter.

SC Werden-Heidhausen I gegen Adler Union Frintrop 4:2
Ein vollauf verdienter Sieg ließ die Löwentaler strahlen. Obwohl es zunächst eher düster aussah für den Aufsteiger, steigerte sich das Team von Trainer Danny Konietzko erheblich und holte so einen zunächst nicht für möglich gehaltenen Erfolg. Werden begann mutig, aber unvorsichtig. In der fünften Minute ging der SC dem Gast zum ersten Mal auf den Leim. Ein langer Freistoß, ein guter Kopfball: Frintrop lag plötzlich vorn und der SC geriet ein wenig aus dem Konzept. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie ging es rasend schnell und die rechte Abwehrseite wurde überlaufen. Beim platzierten Schuss ins Eck hatte Torwart Marcel Niehaus keine Abwehrmöglichkeit. Dieses 0:2 stachelte die Hausherren jedoch nur an. Timo Orlic passte nach innen, wo Marc Scheirich den Ball gar nicht richtig traf. Aber ein verdutzter Frintroper bugsierte das Leder über die eigene Torlinie. Mit dem Pausenpfiff wäre fast das 1:3 fällig gewesen. Doch Keeper Niehaus machte sich lang bei einem tückischen Freistoß.

Millimetergenaue Flanken

Die zweite Halbzeit gehörte dann der Heimmannschaft. In der 50. Minute flankte Marius Neef millimetergenau und Kevin Hougardy nickte unbedrängt zum Ausgleich ein. Kurz darauf brachte Marc Scheirich einen weiten Einwurf vors Tor, wo Phillip Hußmann das Spielgerät in die Maschen beförderte. Der eingewechselte Peter Hawes kam nach einem Pass von Heiko Wirtz nur um Sekundenbruchteile zu spät. Zwischendurch musste die Werdener Hintermannschaft bei sporadischen Vorstößen der Gäste höllisch aufpassen. Dann wurde Khalid Waziri eingewechselt. Kaum auf dem Platz, drosch der afghanische Wirbelwind eine präzise Flanke von Marius Neef volley ins Netz. Groß war der Jubel und die SCler konnten die direkten Abstiegsränge der Bezirksliga verlassen.

Adler Union Frintrop II gegen SC Werden-Heidhausen Damen 0:4
Nicht so wirklich lohnte sich der Ausflug in den Essener Nordwesten. Am Frintroper Wasserturm trafen in der ersten Viertelstunde Joelle Seisel, Lisa Marie Mielke, Josefine Haver und Emily Stockter. Dann aber verletzte sich eine Frintroperin und Adler Union bat um vorzeitige Beendigung der Partie. Nun wird die Begegnung mit 4:0 für den SC Werden-Heidhausen gewertet. Die Mannschaft der Trainer Estelle Benning und Nils Franke bleibt damit an der Tabellenspitze.

Der Favoritenschreck

SC Werden-Heidhausen II gegen Heisinger SV II 1:0
Der Favoritenschreck aus dem Löwental hat wieder zugeschlagen. Zunächst schwächte sich der Tabellenführer selbst, als ein Heisinger bereits nach 14 Minuten (!) die Ampelkarte sah. Werden machte wenig aus der Überzahl und so ging es torlos in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff hatte sogar der Gast eine Möglichkeit, doch in der Mitte fehlte dein Abnehmer. Als ein Werdener Freistoß immer länger wurde und aufs Tor zu rauschte, hatten schon einige Zuschauer den Jubel auf den Lippen. Doch das Leder zischte um Zentimeter am Pfosten vorbei. Die nächste brenzlige Situation im Strafraum der Gäste wurde in höchster Not entschärft und Mike Müllers Schuss ins Toraus gelenkt. Nach der fälligen Ecke kam es zum nächsten Getümmel, aber wieder ohne Erfolg. Die SC-Reserve erhöhte den Druck spürbar. Der eingewechselte Lars Höcker versuchte es mit der Hacke, aber der Torhüter hielt. Ein abgefälschter Weitschuss sauste am Kasten vorbei. Bei einer Doppelchance behielt der starke Heisinger Keeper die Oberhand. Nach der x-ten vergebenen Möglichkeit für Werden fing sich der nächste Gästespieler Gelb-Rot. Wenig später sah sein Trainer noch Rot. Werden kämpfte derweil mehr mit dem Schusspech als mit dem Gegner. Das Leder tänzelte schon auf der Linie, wollte aber einfach nicht drüber. In der 90. Minute flankte Lars Höcker und der eingewechselte Holger Steinmann köpfte ins Glück. Dieses 1:0 überstand auch die Nachspielzeit und wurde erleichtert gefeiert.

SC Werden-Heidhausen III gegen Heisinger SV III 0:4
Wenig zu lachen gab es für die jungen Löwentaler. Zwar hielten sie lange Zeit gut dagegen, fingen sich aber in der letzten halben Stunde noch drei Gegentreffer.

So rollts Leder

Sonntag, 20. Oktober
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen SF Katernberg, Löwental.
13 Uhr: DJK Mintard II gegen SC Werden-Heidhausen II, Durch die Aue.
15.15 Uhr: VfB Bottrop gegen SC Werden-Heidhausen I, Hans-Böckler-Straße.

Marius Neef überzeugte durch exzellente Torvorlagen. 
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Vor dem Spiel verabschiedete Vereinspräsident Hans-Jürgen Koch das SC-Urgestein Yannick Bönte, den es in die Reserve zieht.  
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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