Alle drei Löwentaler Herrenteams nahmen Revanche für Hinspielniederlagen
Die guten alten Tugenden

Yannick Bönte sorgte über den rechten Flügel für mächtig Dampf. 
Foto: Bangert
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  • Yannick Bönte sorgte über den rechten Flügel für mächtig Dampf.
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Am ersten Spieltag der Rückrunde siegten alle drei Herrenteams des SC Werden-Heidhausen gegen Mannschaften, denen sie zum Saisonauftakt noch unterlegen waren.

SC Werden-Heidhausen I gegen SpVgg Sterkrade 2:1
Dem Team von Trainer Danny Konietzko gelang ein hart erkämpfter Big Point. Nicht nur war der Erfolg eine gelungene Revanche für die Niederlage beim Werdener Debüt in der Bezirksliga. Nein, er zeigte auch eindrucksvoll, wie gute alte Tugenden wie Zusammenhalt und Kampfgeist auch heutzutage noch zum Ziel führen können.
Seit kurzem ist 70-jährige Trainerlegende Georg Mewes am Ruder beim Traditionsverein aus dem Oberhausener Osten. Seine Mission ist der Klassenerhalt. Der neue Trainer hat den Gästen bereits Mut eingeimpft. So spielte Sterkrade munter auf und einen durchaus flotten Ball. Die Innenverteidigung mit Tobias Kammann und Heiko Wirtz musste einige Szenen bestehen. Auf dem linken Flügel durfte Victor Prudencio Fernandez von Anfang an sein Können zeigen. Die Vorlage zum 1:0 gab der Techniker aber von rechts, als er einen Freistoß gefährlich nach innen brachte. So gefährlich, dass er Werdener Jubel nach sich zog. Das Leder wurde von einem Sterkrader Schädel ins eigene Netz verlängert. Die Gäste schüttelten sich nur kurz und griffen mit Vehemenz an. Ein sehr schneller Konter überrumpelte die Löwentaler und sorgte für den prompten Ausgleich. Noch vor der Pause fiel die erneute Führung. Tim Homberg traf zum 2:1 und verschaffte seinem Team eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. Hier wurde es ein gehöriges Stück Arbeit, das mit drei Punkten belohnt wurde.
Nun geht es bereits am Samstag nach Essen-West. Das Hinspiel verlief kurios: Nach 23 Minuten lagen die Werdener mit 0:4 hinten. Mit großem Kampf kamen sie auf 3:4 heran und hätten fast noch einen Punkt geholt. Gibt es auch hier eine Wendung zum Guten für die Löwentaler?

Wiedergutmachung

SC Werden-Heidhausen II gegen SG Kupferdreh-Byfang II 2:0
Wiedergutmachung für eine höchst ärgerliche Niederlage im Hinspiel. Das Team kann nun ernsthaft den Aufstieg in die Kreisliga A ins Auge fassen. Die Trainer Benjamin Brenk und Christian Scheidgen konnten nach einem verdienten Sieg gegen Kupferdreh-Byfang II jedenfalls zufrieden schauen.
Yannick Bönte sorgte über den rechten Flügel für mächtig Dampf und legte das 1:0 vor. Wenig später flankte Bönte wieder unwiderstehlich, diesmal war Robin Saarmann der glückliche Abnehmer. Mit diesem 2:0 im Rücken drängten die Löwentaler ihre Gäste zurück. Nach dem Seitenwechsel boten sich auch gute Möglichkeiten, die Partie vollends zu entscheiden. Timo Schneider scheiterte zunächst noch am Außennetz, machte es kurz darauf aber besser. Sein Lupfer überlistete den Torwart, wurde aber von einem aufmerksamen Verteidiger auf der Torlinie weggedroschen. Der eingewechselte Maurice Schmidt hielt einfach mal drauf und versursachte beim Kupferdreher Schlussmann doch erhebliche Probleme. Das dritte Tor wollte nicht fallen und die Gäste witterten ihre Chance. Ihr Spiel wurde jetzt zwingender. Mit sauschnellen Stürmern bereitete Kupferdreh der Werdener Hintermannschaft jetzt große Probleme. Doch was auch immer der Gegner versuchte, Torwart Kevin Saalbach war stets Herr der Lage. Auch etliche rustikale Fouls der Gäste konnten die SC-Reserve jetzt nicht mehr aus dem Konzept bringen und der zehnte Saisonsieg wurde eingetütet. Der SC hat seit September nicht mehr verloren und steht nun zu Recht mit oben. Beim GTSV Essen steht übrigens die nächste Revanche an. Auch gegen diesen Gegner hatte Werden in der Hinrunde noch den Kürzeren gezogen.

SC Werden-Heidhausen III gegen Fortuna Bredeney III 5:3
Auch für die Dritte gab es die erhoffte Revanche. In Bredeney hatte der SC noch schlecht ausgesehen und unglücklich verloren. Jetzt im Rückspiel war die Handschrift der Trainer Stefan Homberg und Felix Beckmannshagen deutlich zu erkennen. Immer durchschlagskräftiger ist der Zug nach vorn, allerdings zeigt sich die Defensive nicht immer sattelfest. Daran wird zu arbeiten sein. Den frühen Rückstand konnte Anouer Khelaifia ausgleichen. Nach der Pause erzielten Mali Sirin und Daniel Rath zweimal eine Führung, die aber wieder egalisier wurde. Dann aber ließ Sirin Klasse aufblitzen und sicherte seinem Team mit zwei weiteren Treffern den Sieg.

So rollts Leder

Samstag, 14. Dezember
17 Uhr: TuS Essen-West 81 gegen SC Werden-Heidhausen I, Keplerstraße.
Sonntag, 15. Dezember
11 Uhr: GTSV Essen gegen SC Werden-Heidhausen II, BSA Sachsenring.
13.15 Uhr: Sportfreunde 07 II gegen SC Werden-Heidhausen III, Veronikastraße.

Yannick Bönte sorgte über den rechten Flügel für mächtig Dampf. 
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Auch etliche rustikale Fouls der Gäste konnten die SC-Reserve nicht aus dem Konzept bringen. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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